Nachdem ich gestern 15 lockere KM gelaufen bin und diese mir schon ziemlich schwer fielen ( schwere Beine ), hieß es
heute 17 KM davon 12 KM in 5:40/km.
Bis gestern dachte ich noch "cool - keine 5:30/km den KM" - denn diese fallen mir im Training immer sehr schwer. Heute sollte es immerhin 10 Sekunden pro KM langsamer sein. Genau genommen, ist die Pace 5:40 ja für eine sub 4 Std.
Als es locker los ging, dachte ich mir schon, dass ich es heute mal wieder schwer habe sollte. Es nieselte leicht, der Wind war stellenweise sehr gemein und meine Beine fühlten sich irgendwie wie Klötze an. Irgendwie waren diese nur schwer hoch zu kriegen. Nachdem ich mich ganz locker 3 KM eingelaufen bin und ich das Tempo erhöhte, fühlten sich meine Beine zwar viel besser an (so als warteten sie auf ein schnelleres Tempo) - doch meine Puste ließ sehr schnell nach. Alles in allem habe ich meine Vorgabe zwar geschafft, doch ich musste dafür sehr kämpfen!
Nachher liege ich mit einem heißen Kakao in einem schönen Moorbad und stellte mir die Frage: "Willst Du echt die sub 4 Stunden?" Ich bin zwar erst in meiner dritten Trainingswoche, doch wenn ich spüre, wie schwer mir eine Pace zwischen 5:30 und 5:40 fallen, kann ich mir zur Zeit nicht einmal annähernd vorstellen, wie ich so einen Marathon rennen soll :-) Es ist jetzt bei 12 KM schon mehr Krampf und dann soll ich noch 30,2 KM so weiter rennen? Mal sehen, was die Zeit bringt, aber gerade habe ich richtig Selbstzweifel!
Hallo liebe Mitleser, ich freue mich, dass ihr hier zu meiner Seite gefunden habt. Hier erfahrt ihr alles rund um mein liebstes Hobby - nämlich " dem Laufen " - welches ich mit meinem Mann " Roland " teile! Ich wünsche viel Vergnügen und freue mich über viele Einträge und evtl. Tips. Bei weiteren interessanten Infos und News rund um unser Hobby, kommt doch einfach auch einmal auf unsere gemeinsame Homepage: http://www.just-for-fun-laufen.com
Donnerstag, 25. Februar 2010
Sonntag, 21. Februar 2010
Woche 2 vom Marathonplan
In diesem Jahr werden wir länger als gewünscht, vom Winter festgehalten. Winter und Trainingsplan passen nicht wirklich gut zusammen, doch Not macht erfinderisch. Somit suchte ich mir am Montag für meine Intervalle (4 x 1000 in 5:30/km) ein Fleckchen, wo man ohne Schnee unter den Schuhen rennen konnte :-) Es war zwar nur ein kleiner Pendelkurs , von etwa 1,5 KM, aber egal. Wichtig war mir, dass ich nicht direkt in der 2. Woche, meine Einheiten umwerfen musste. Obwohl dieser kleine Pendelkurs ein wenig hügelig ist, schaffte ich meine Vorgabe noch leicht zu unterbieten (siehe unten). Ob das nun gut ist, sei dahingestellt *lach*
Die Einheit am Mittwoch war irgendwie voll komisch. Es ging über Wittringen – Gladbeck West Bahnhof - Rentforter Straße in Richtung Kirchhellen. Die Strecke ist ein wenig anspruchsvoll, da man nicht nur ganz flach läuft. Meine Beine und meine Puste waren heute so in Form, dass es wie von selbst lief. Ständig kontrollierte ich mein Tempo, weil ich zu schnell war, doch irgendwie machten meine Beine, was sie wollten. Es fühlte sich sehr gut an – so dass ich es irgendwann aufgab, mich irgendwie in ein Tempo zu zwingen und genoss einfach nur den Lauf. Nach 7 KM hieß das ganze dann wieder zurück :-)Auch wenn es durchweg an einer Straße entlang führt, so ist die Strecke einfach klasse.
Für diese Einheit wählte ich aufgrund des Wetters wieder die Runde in Richtung Kirchhellen. Unsere Heimstrecke ist eine reine Schlenderbahn und 8 KM in 5:30 über den Pendelkurs vom Montag hatte ich dann auch keine Lust. Ich hatte zwar im Hinterkopf, dass ich drei Brückenanstiege mit einer Pace von 5:30 rennen musste, aber eine andere Wahl blieb mir ja nicht :-) OK, ich könnte sagen: „ Lasse Trainingsplan – Trainingsplan sein und laufe locker „ – aber mit dieser Einstellung erreiche ich wohl nicht mein Ziel :-) Nachdem ich mich 2 KM locker einlief und anschließend die Pace erhöhen musste, ging es auch direkt leicht hoch. Zunächst viel es mir nicht so schwer und es lief relativ locker, doch umso länger ich die Pace halten musste, umso schwieriger wurde es. Die Sekunden, die ich an den Brücken verlor, holte ich beim abwärtskrabbeln wieder raus. Wie gestern hieß es nach 7 KM wieder zurück. Somit erreichte ich Sekundengenau meine Vorgabe. Ich weiß nicht wieso das so ist, aber im Training fällt mir diese Pace immer extrem schwer. Diese Einheit war mehr Kopfsache :-)
Der lange Lauf am Samstag war wieder mal Genuss pur! Na ja – nicht ganz :-) Über die Strecke, wie am Mittwoch und Donnerstag ging es los. Allerdings ging es nicht nach 7 KM wieder zurück, sondern ab in Richtung Heidesee. Das Wetter war trocken, aber teilweise sehr windig. Wer Bertlich kennt – muss sich das Laufen über diese Strecke so ähnlich vorstellen. Hügelig und windig zieht man hier über die Felder! Eine ca. 3 KM lange Strecke kommt der Wind frontal von vorne und ich freue mich, dass ich diese 3 KM auch wieder zurück laufen darf :-) Die Natur zeigte hier, dass der Winter doch langsam von uns zieht. Man konnte wieder die Kaninchen über die Felder flitzen sehen, viele Vogelsorten, die man Monate nicht zu Gesicht bekam, flogen ihre Wege und sogar ein Reh konnte ich beim Abstecher im Busch beobachten. Einfach klasse! Am Heidesee angekommen ging es dann mit Rückenwind zurück – man hat das gut getan :-)

Nach den ca. 3 KM, ging es aber nicht über die Rentforter Straße wieder in Richtung Gladbeck, sondern über eine schöne Autobahnbrücke in Richtung Zweckel. Die Brücke hoch puschte ich einmal kurz meinen Puls um 20 Schläge höher, doch abwärts ging er auch genauso schnell wieder runter.
Nach dieser Brücke hieß es noch einen KM-Ausgleich von ca. 4 KM zu laufen, also ging es zuerst in Richtung Schmücker Hof, bevor es übers Feld in Richtung Zweckel ging. Auch hier puschte ich meinen Puls, da man alles andere als flach läuft. Trotz Rückenwind fielen mir diese 2 KM ziemlich schwer. Als es nach 2 KM wieder zurück ging und mir wieder dieser eisige Wind frontal entgegen kam, hatte ich einen ziemlichen Hänger. Meine Finger verwandelten sich in Eisklötze, trotz Handschuhe. Es geht bergauf und ich ärgere mich für einen kurzen Moment, mich entschieden zu haben, hier diesen Ausgleich zu laufen.
Der Ärger verflog aber, als ich die Felder hinter mir gelassen hatte und bereits an der Maschinenhalle Zweckel vorbei lief. Auch mein kurzfristiger Hänger verflog wieder und ich genoss diesen Lauf weiter. Da es mit 2 Grad doch ziemlich kalt war und meine KM-Rechnung nicht ganz aufging, lief ich 25 KM anstatt 24. Aber lieber einen KM mehr laufen, als 1 KM bei dieser Kälte nach Hause gehen. Bis auf wenige Streckenabschnitte, wo ich ein wenig bedient war (wegen diesem fiesen – kalten Wind) war es ein richtig cooler Lauf. Eine tolle Strecke, für so lange Einheiten! Freue mich jetzt schon auf den nächsten langen Lauf :-) Beim Auswerten meiner Trainingseinheit stellte ich fest, dass ich einen ziemlich niedrigen Puls hatte :-)
Mein Training im Überblick:
Montag. 12 KM davon 4 x 1000 M. in 5:27/KM / Rest Ein.- & Ausl.
Mittwoch: 14 KM in 6:03/km
Donnerstag: 14 KM davon 8 KM in 5:30/KM / Rest Ein.- & Ausl.
Samstag: 25 KM in 6:29/KM
Wochenkilometer 65
P.S.: Auch wenn die Strecke wirklich klasse ist, so freue ich mich auch darauf, dass unsere Heimstrecke endlich vom Schnee, Matsch und Glatteis befreit sein wird. Meine langen Einheiten werde ich wohl über die Felder beibehlaten, doch für die schnelleren Einheiten bleibe ich dann doch lieber in Wittringen :-)
Die Einheit am Mittwoch war irgendwie voll komisch. Es ging über Wittringen – Gladbeck West Bahnhof - Rentforter Straße in Richtung Kirchhellen. Die Strecke ist ein wenig anspruchsvoll, da man nicht nur ganz flach läuft. Meine Beine und meine Puste waren heute so in Form, dass es wie von selbst lief. Ständig kontrollierte ich mein Tempo, weil ich zu schnell war, doch irgendwie machten meine Beine, was sie wollten. Es fühlte sich sehr gut an – so dass ich es irgendwann aufgab, mich irgendwie in ein Tempo zu zwingen und genoss einfach nur den Lauf. Nach 7 KM hieß das ganze dann wieder zurück :-)Auch wenn es durchweg an einer Straße entlang führt, so ist die Strecke einfach klasse.
Für diese Einheit wählte ich aufgrund des Wetters wieder die Runde in Richtung Kirchhellen. Unsere Heimstrecke ist eine reine Schlenderbahn und 8 KM in 5:30 über den Pendelkurs vom Montag hatte ich dann auch keine Lust. Ich hatte zwar im Hinterkopf, dass ich drei Brückenanstiege mit einer Pace von 5:30 rennen musste, aber eine andere Wahl blieb mir ja nicht :-) OK, ich könnte sagen: „ Lasse Trainingsplan – Trainingsplan sein und laufe locker „ – aber mit dieser Einstellung erreiche ich wohl nicht mein Ziel :-) Nachdem ich mich 2 KM locker einlief und anschließend die Pace erhöhen musste, ging es auch direkt leicht hoch. Zunächst viel es mir nicht so schwer und es lief relativ locker, doch umso länger ich die Pace halten musste, umso schwieriger wurde es. Die Sekunden, die ich an den Brücken verlor, holte ich beim abwärtskrabbeln wieder raus. Wie gestern hieß es nach 7 KM wieder zurück. Somit erreichte ich Sekundengenau meine Vorgabe. Ich weiß nicht wieso das so ist, aber im Training fällt mir diese Pace immer extrem schwer. Diese Einheit war mehr Kopfsache :-)
Der lange Lauf am Samstag war wieder mal Genuss pur! Na ja – nicht ganz :-) Über die Strecke, wie am Mittwoch und Donnerstag ging es los. Allerdings ging es nicht nach 7 KM wieder zurück, sondern ab in Richtung Heidesee. Das Wetter war trocken, aber teilweise sehr windig. Wer Bertlich kennt – muss sich das Laufen über diese Strecke so ähnlich vorstellen. Hügelig und windig zieht man hier über die Felder! Eine ca. 3 KM lange Strecke kommt der Wind frontal von vorne und ich freue mich, dass ich diese 3 KM auch wieder zurück laufen darf :-) Die Natur zeigte hier, dass der Winter doch langsam von uns zieht. Man konnte wieder die Kaninchen über die Felder flitzen sehen, viele Vogelsorten, die man Monate nicht zu Gesicht bekam, flogen ihre Wege und sogar ein Reh konnte ich beim Abstecher im Busch beobachten. Einfach klasse! Am Heidesee angekommen ging es dann mit Rückenwind zurück – man hat das gut getan :-) 
Nach den ca. 3 KM, ging es aber nicht über die Rentforter Straße wieder in Richtung Gladbeck, sondern über eine schöne Autobahnbrücke in Richtung Zweckel. Die Brücke hoch puschte ich einmal kurz meinen Puls um 20 Schläge höher, doch abwärts ging er auch genauso schnell wieder runter.
Nach dieser Brücke hieß es noch einen KM-Ausgleich von ca. 4 KM zu laufen, also ging es zuerst in Richtung Schmücker Hof, bevor es übers Feld in Richtung Zweckel ging. Auch hier puschte ich meinen Puls, da man alles andere als flach läuft. Trotz Rückenwind fielen mir diese 2 KM ziemlich schwer. Als es nach 2 KM wieder zurück ging und mir wieder dieser eisige Wind frontal entgegen kam, hatte ich einen ziemlichen Hänger. Meine Finger verwandelten sich in Eisklötze, trotz Handschuhe. Es geht bergauf und ich ärgere mich für einen kurzen Moment, mich entschieden zu haben, hier diesen Ausgleich zu laufen.
Der Ärger verflog aber, als ich die Felder hinter mir gelassen hatte und bereits an der Maschinenhalle Zweckel vorbei lief. Auch mein kurzfristiger Hänger verflog wieder und ich genoss diesen Lauf weiter. Da es mit 2 Grad doch ziemlich kalt war und meine KM-Rechnung nicht ganz aufging, lief ich 25 KM anstatt 24. Aber lieber einen KM mehr laufen, als 1 KM bei dieser Kälte nach Hause gehen. Bis auf wenige Streckenabschnitte, wo ich ein wenig bedient war (wegen diesem fiesen – kalten Wind) war es ein richtig cooler Lauf. Eine tolle Strecke, für so lange Einheiten! Freue mich jetzt schon auf den nächsten langen Lauf :-) Beim Auswerten meiner Trainingseinheit stellte ich fest, dass ich einen ziemlich niedrigen Puls hatte :-)Mein Training im Überblick:
Montag. 12 KM davon 4 x 1000 M. in 5:27/KM / Rest Ein.- & Ausl.
Mittwoch: 14 KM in 6:03/km
Donnerstag: 14 KM davon 8 KM in 5:30/KM / Rest Ein.- & Ausl.
Samstag: 25 KM in 6:29/KM
Wochenkilometer 65
P.S.: Auch wenn die Strecke wirklich klasse ist, so freue ich mich auch darauf, dass unsere Heimstrecke endlich vom Schnee, Matsch und Glatteis befreit sein wird. Meine langen Einheiten werde ich wohl über die Felder beibehlaten, doch für die schnelleren Einheiten bleibe ich dann doch lieber in Wittringen :-)
Sonntag, 14. Februar 2010
Woche 1 vom Marathonplan
So schnell rennt die Zeit wieder davon. Die erste Woche, von meinem Trainingsplan für den Düsseldorf Marathon ist schon geschafft.
Die Einheit von Montag habe ich geändert, da ich einen Tag zuvor in Bertlich die 15 KM gelaufen bin. Bei der Marathonplanung stand noch nicht fest, ob ich in Bertlich an den Start gehen konnte oder nicht. Also war ich Montag`s 10 lockere KM unterwegs. Diese haben, trotz des Wetters, richtig gut geklappt. Nach langer Zeit, konnte ich meinen Puls, endlich mal wieder, im 70% Bereich halten.
Am Mittwoch standen 12 KM in 6:10/KM auf meinen Plan. Hier hieß es auf einer dünnen Schneedecke, bei – 3,5 Grad und einem fiesen – eisigen Wind zu laufen. Ich war auf einen Pendelkurs ( entlang der Straße ) unterwegs. Auf dem Hinweg kam der Wind von hinten. Ich spürte das gar nicht, war nur überrascht, dass mir das Tempo so leicht viel. Als ich nach 6 KM die Kehrtwende einschlug und mir der eisige Wind entgegen kam, war mir einiges klar :-) Die ersten 6 KM liefen ziemlich locker, doch die zweite Hälfte wurde durch den Wind richtig schwer. Somit stufe ich diesen Lauf als schwer ein :-) Trotzdem war meine Pace 3 Sekunden pro KM zu schnell *grins* Aber was sind 3 Sekunden *lach*
Die Einheit am Donnerstag war richtig schwer. Die Pace 5:30/KM auf nicht schneefreier Strecke, noch dazu teilweise rutschig und das ganze bei – 3 Grad, machen nicht wirklich viel Spaß. Es war vom Faktor Anstrengung bald mit einem WK zu vergleichen, doch mit meinem Ziel vor Augen, boxte ich mich durch diese 8 KM. Kurzzeitig war ich am überlegen, ob ich nicht nur 6 KM in 5:30 rennen soll, doch diesen Gedanken verwarf ich sofort *grins* Ohne Fleiß – kein Preis – oder wie sagt man das so schön *lach* Das kann doch nicht sein, dass ichdirekt in der ersten Woche schon resigniere und wegen dem Faktor Anstrengung meinen Plan umschmeiße. Bin ich am Mittwoch 3 Sekunden zu schnell unterwegs gewesen, so war ich heute 2 Sekunden zu langsam *grins* Komisch die 2 Sekunden zu langsam nerven mich aber – wobei ich bei den 3 Sekunden zu schnell sage: „Was sind drei Sekunden“? :-)
Am Samstag hieß es dann einen langen Lauf. Meine längste Distanz seit nach dem New York Marathon war 17 KM. Also plante ich für heute 20 evtl. 22. Die Entscheidung sollte spontan, je nach Empfinden, fallen. Es ging in Richtung Kirchhellen ( Heidesee ) und über Zweckel ( Maschinenhalle ) zurück. Ein schöner Rundkurs. Es geht zwar teilweise auch entlang der Straße, aber auch schön über Felder – richtig in die Natur. Eine tolle Strecke. Sehr hügelig und teilweise anstrengend, aber einfach nur schön. Bis auf ca. 8 KM war die Strecke endlich mal Schnee. – und Glatteisfrei. Man war das schön :-) Dafür waren dann die nicht geräumten ( teilweise glatten Abschnitte ) um so schwieriger. Meine geplante Pace von 6:30 konnte ich richtig gut halten. Es war ein rundum schöner Lauf. Unterwegs war ich dann am überlegen, wo ich evtl. 2 KM dran hängen könnte, da ich 22 KM Laufen wollte. Die Überlegung hat sich dann aber von selbst aufgehoben, weil ich tatsächlich geschafft habe, mich einen KM vor unserer Stadt zu verlaufen. Ich war bisher nur einmal über diesen Rundkurs unterwegs. Dort war die Strecke völlig verschneit und ich habe mich leider für die falsche Abbiegung entschieden. Somit zeigte mir meine Garmin am Ende die evtl. geplanten 22 KM an :-)Witzig war die Frage von Roland, als ich zu Hause ankam: „ Hast Du dich verlaufen“? Und ich sage wahrheitsgemäß: „JA“! *lach
Und heute kann man sagen: „ Gut, dass unser langer Lauf gestern war, denn heute ist wieder alles tief zugeschneit ( siehe Foto`s )!
Mein Training im Überblick:
Montag. 10 KM in 6:34/KM
Mittwoch: 12 KM in 6:07/km
Donnerstag: 12 KM davon 8 KM in 5:32/KM
Samstag: 22 KM in 6:30/KM
Die Einheit von Montag habe ich geändert, da ich einen Tag zuvor in Bertlich die 15 KM gelaufen bin. Bei der Marathonplanung stand noch nicht fest, ob ich in Bertlich an den Start gehen konnte oder nicht. Also war ich Montag`s 10 lockere KM unterwegs. Diese haben, trotz des Wetters, richtig gut geklappt. Nach langer Zeit, konnte ich meinen Puls, endlich mal wieder, im 70% Bereich halten.
Am Mittwoch standen 12 KM in 6:10/KM auf meinen Plan. Hier hieß es auf einer dünnen Schneedecke, bei – 3,5 Grad und einem fiesen – eisigen Wind zu laufen. Ich war auf einen Pendelkurs ( entlang der Straße ) unterwegs. Auf dem Hinweg kam der Wind von hinten. Ich spürte das gar nicht, war nur überrascht, dass mir das Tempo so leicht viel. Als ich nach 6 KM die Kehrtwende einschlug und mir der eisige Wind entgegen kam, war mir einiges klar :-) Die ersten 6 KM liefen ziemlich locker, doch die zweite Hälfte wurde durch den Wind richtig schwer. Somit stufe ich diesen Lauf als schwer ein :-) Trotzdem war meine Pace 3 Sekunden pro KM zu schnell *grins* Aber was sind 3 Sekunden *lach*Die Einheit am Donnerstag war richtig schwer. Die Pace 5:30/KM auf nicht schneefreier Strecke, noch dazu teilweise rutschig und das ganze bei – 3 Grad, machen nicht wirklich viel Spaß. Es war vom Faktor Anstrengung bald mit einem WK zu vergleichen, doch mit meinem Ziel vor Augen, boxte ich mich durch diese 8 KM. Kurzzeitig war ich am überlegen, ob ich nicht nur 6 KM in 5:30 rennen soll, doch diesen Gedanken verwarf ich sofort *grins* Ohne Fleiß – kein Preis – oder wie sagt man das so schön *lach* Das kann doch nicht sein, dass ichdirekt in der ersten Woche schon resigniere und wegen dem Faktor Anstrengung meinen Plan umschmeiße. Bin ich am Mittwoch 3 Sekunden zu schnell unterwegs gewesen, so war ich heute 2 Sekunden zu langsam *grins* Komisch die 2 Sekunden zu langsam nerven mich aber – wobei ich bei den 3 Sekunden zu schnell sage: „Was sind drei Sekunden“? :-)
Am Samstag hieß es dann einen langen Lauf. Meine längste Distanz seit nach dem New York Marathon war 17 KM. Also plante ich für heute 20 evtl. 22. Die Entscheidung sollte spontan, je nach Empfinden, fallen. Es ging in Richtung Kirchhellen ( Heidesee ) und über Zweckel ( Maschinenhalle ) zurück. Ein schöner Rundkurs. Es geht zwar teilweise auch entlang der Straße, aber auch schön über Felder – richtig in die Natur. Eine tolle Strecke. Sehr hügelig und teilweise anstrengend, aber einfach nur schön. Bis auf ca. 8 KM war die Strecke endlich mal Schnee. – und Glatteisfrei. Man war das schön :-) Dafür waren dann die nicht geräumten ( teilweise glatten Abschnitte ) um so schwieriger. Meine geplante Pace von 6:30 konnte ich richtig gut halten. Es war ein rundum schöner Lauf. Unterwegs war ich dann am überlegen, wo ich evtl. 2 KM dran hängen könnte, da ich 22 KM Laufen wollte. Die Überlegung hat sich dann aber von selbst aufgehoben, weil ich tatsächlich geschafft habe, mich einen KM vor unserer Stadt zu verlaufen. Ich war bisher nur einmal über diesen Rundkurs unterwegs. Dort war die Strecke völlig verschneit und ich habe mich leider für die falsche Abbiegung entschieden. Somit zeigte mir meine Garmin am Ende die evtl. geplanten 22 KM an :-)Witzig war die Frage von Roland, als ich zu Hause ankam: „ Hast Du dich verlaufen“? Und ich sage wahrheitsgemäß: „JA“! *lachUnd heute kann man sagen: „ Gut, dass unser langer Lauf gestern war, denn heute ist wieder alles tief zugeschneit ( siehe Foto`s )!
Mein Training im Überblick:
Montag. 10 KM in 6:34/KM
Mittwoch: 12 KM in 6:07/km
Donnerstag: 12 KM davon 8 KM in 5:32/KM
Samstag: 22 KM in 6:30/KM
Sonntag, 7. Februar 2010
Saisoneröffnung
Wieder zurück aus Bertlich. Lange war ich nicht mehr so nervös, wie heute. Mit so viel Ungewissheit in einen WK zu gehen, ließ meinen Puls schon stark steigen *lach* Wie michi mal so schön sagte: "Boah ich hatte Puls" - so ging es mir heute. Und jetzt im nachhinein muss ich sagen: "Die ganze Aufregung war umsonst"! Es war ein klasse Lauf, der mir sehr viel Bestätigung gegeben hat, dass ich ab morgen genau so in meinen Trainingsplan einsteigen kann, wie ich ihn auch geplant habe.
Meine Zielzeit war 1:23:51 / Pace 5:35 Min.KM / Platz AK 2
Das hat mir gezeigt, dass ich doch noch, das Tempo 5:40 Min./km, auch über viele KM halten kann. Das war mir heute wichtig zu sehen, denn das entspricht ja schließlich die Pace für eine sub 4 Stunden :-)
Also - ab jetzt wird es ernst. Ich freue mich auf meinen Trainingsplan :-)
Einen Bericht zum Lauf gibt`s auf unsere HP
Meine Zielzeit war 1:23:51 / Pace 5:35 Min.KM / Platz AK 2
Das hat mir gezeigt, dass ich doch noch, das Tempo 5:40 Min./km, auch über viele KM halten kann. Das war mir heute wichtig zu sehen, denn das entspricht ja schließlich die Pace für eine sub 4 Stunden :-)
Also - ab jetzt wird es ernst. Ich freue mich auf meinen Trainingsplan :-)
Einen Bericht zum Lauf gibt`s auf unsere HP
Donnerstag, 4. Februar 2010
Die Entscheidung ist gefallen
Am Sonntag ist Bertlich – Tag.
Vor meiner OP hatte ich eigentlich den HM in Planung - zumindest weit hinten in meinem Hinterkopf. Nachdem ich doch länger pausiert habe, als ich mir Anfang Januar erhofft hatte, ist es wohl sinnvoller auf eine kürzere Distanz zuzugreifen.
Ich habe mich jetzt entschieden, über die 15 KM Distanz an den Start zu gehen. Meine bisher angepeilte Pace liegt zwischen 5:30 Min./km bis 5:40 Min./km. Ob ich das allerdings auch umsetzen kann, muss man abwarten.
Nach meiner Laufpause bin ich bereits 2 x im Training eine Pace von 6:22 Min./km gelaufen und es fiel mir sehr schwer. Mein Puls war so hoch, als liefe ich eine Tempoeinheit. Kaum zu glauben, wie viel ich scheinbar doch an Tempo verloren habe. Klar, das war Training, mit leckerer Carbonare am Vorabend, aber erschrocken hat mich das schon. Also ist Bertlich eine Überraschung für mich. Ich starte mit der angepeilten Pace und sollte ich es nicht halten können, schalte ich eben einen Gang zurück.
Theoretisch sollte es aber klappen, denn beim Silvesterlauf lief ich eine schnellere Pace. Damit kann man das ( denke ich ) relativ gut vergleichen, denn so wenige Tage nach Weihnachten, läuft man ja auch nicht unbedingt unter normalen Wettkampf-Bedingungen.
Die Entscheidung fiel, da ich eh vor Ort sein werde. Ob ich nun meine KM hier abspule, oder bei einer netten Veranstaltung. Außerdem gibt es dort dann wenigstens Kuchen *freu* Zu Hause bekomme ich das ja für gewöhnlich nicht, wenn ich vom Training komme :-)
Vor meiner OP hatte ich eigentlich den HM in Planung - zumindest weit hinten in meinem Hinterkopf. Nachdem ich doch länger pausiert habe, als ich mir Anfang Januar erhofft hatte, ist es wohl sinnvoller auf eine kürzere Distanz zuzugreifen.
Ich habe mich jetzt entschieden, über die 15 KM Distanz an den Start zu gehen. Meine bisher angepeilte Pace liegt zwischen 5:30 Min./km bis 5:40 Min./km. Ob ich das allerdings auch umsetzen kann, muss man abwarten.
Nach meiner Laufpause bin ich bereits 2 x im Training eine Pace von 6:22 Min./km gelaufen und es fiel mir sehr schwer. Mein Puls war so hoch, als liefe ich eine Tempoeinheit. Kaum zu glauben, wie viel ich scheinbar doch an Tempo verloren habe. Klar, das war Training, mit leckerer Carbonare am Vorabend, aber erschrocken hat mich das schon. Also ist Bertlich eine Überraschung für mich. Ich starte mit der angepeilten Pace und sollte ich es nicht halten können, schalte ich eben einen Gang zurück.
Theoretisch sollte es aber klappen, denn beim Silvesterlauf lief ich eine schnellere Pace. Damit kann man das ( denke ich ) relativ gut vergleichen, denn so wenige Tage nach Weihnachten, läuft man ja auch nicht unbedingt unter normalen Wettkampf-Bedingungen.
Die Entscheidung fiel, da ich eh vor Ort sein werde. Ob ich nun meine KM hier abspule, oder bei einer netten Veranstaltung. Außerdem gibt es dort dann wenigstens Kuchen *freu* Zu Hause bekomme ich das ja für gewöhnlich nicht, wenn ich vom Training komme :-)
Freitag, 29. Januar 2010
Endlich wieder auf die Piste
Was macht Frau, wenn sie mittags um 12:00 Uhr grünes Licht vom Arzt bekommt, dass alle Blut und Urinwerte wieder in Ordnung sind und sie wieder auf die Piste darf? Nervös durch die Wohnung laufen und mit den Füßen schaben, denn ab 12:00 Uhr wollte die Möbelspedition kommen, weil wir unser neues Schlafzimmer geliefert bekommen sollten. Komisch da freue ich mich wochenlang auf unsere neuen Möbel – neue Möbel sind doch etwas wundervolles und plötzlich sind die mir total egal :-) Viel lieber wäre ich direkt in meine Laufausrüstung gesprungen und losgerannt :-) Nun hatte ich ein Problem und suchte nach Lösungen. Ich wollte doch nun auch los!
Ich bekam sponan tolle Vorschläge ( nenne hier mal keinen Namen - ha-ha ), wie ich nun mein Problem lösen sollte
1)Zettel an die Tür heften, mit dem Hinweis, dass ich endlich wieder laufen darf und gerade keine Lust habe auf neue Möbel habe
2)Zettel an die Tür, dass ich endlich wieder laufen darf, sie mögen bitte warten – bin in einer Stunde wieder da
3)Die guten Leute können mir die Stunde laufen ruhig gönnen und die Zeit nutzen, indem sie Möbel so lange auf der Terrasse vormontieren
4)Selbst machte ich meinem Schatz den Vorschlag, er soll Feierabend machen und selber hier Wache schieben, bis die Möbel da sind und stehen
Alle Alternativen waren aber eher nicht gut – wenn auch witzig *lach*. Mal abgesehen davon, dass die Spedition sich sicher nicht gefreut hätte, mein Schatz fand die Idee auch nicht gut :-)
Also musste ich mich gedulden und plante dann etwas später los zu düsen.
Leider kamen die guten Leute so spät, dass sie sich erst um kurz vor 19:00 Uhr verabschiedeten. Man ich dachte schon, die wollen direkt in unserem neuen Bett bleiben. Ein paar Mal machte ich eine Stip-Visite, wie weit die beiden sind, aber umso später es wurde, umso weniger Hoffnungen hatte ich, dass ich noch los kann.
Bis die Möbel dann standen, war mir bereits schlecht vor Hunger, da wir immer erst abends warm essen. Auch im Schlafzimmer stand noch einiges an Arbeit an und somit cancelte ich einen weiteren Tag meinen Wiedereinstieg.
Als ich mich damit abfand noch einen weiteren Tag nicht auf die Piste zu können, freute ich mich auch plötzlich wieder über unser neues Schlafzimmer :-) Man ist das schön *freu*
Somit ging es heute Mittag los. Nervös pelle ich mich in meine Laufklamotten. Meine Vorfreude ist groß nach 18 Tagen Entzug, aber ein wenig Angst hängt mir auch im Nacken, obwohl alle Werte in Ordnung waren. Draußen ist es nass, völlig matschig und teilweise ganz schön rutschig. Die Temperatur lag bei 1,7 Grad und begleitet wurde ich vom Schneeregen. Jeder der nicht so viele Tage pausiert hat, regt sich voll auf, wie ätzend das Wetter zum Laufen ist, doch mir was das heute völlig egal. Ich freute mich, endlich wieder unterwegs sein zu dürfen. Auch meine Angst legte sich schnell. Ich genoss jeden Meter, auch wenn es eigentlich eher eine Matschschlacht war, als ein toller Lauf. Insgesamt lief ich lockere 10 KM in einer Pace von 6:42 Min./km. Und was soll ich nun sagen? „ Es fühlte sich richtig gut an!"
Ich fühlte mich gut erholt und es war komischerweise nicht schwieriger, als vor meiner Pause :-)
Zu Hause ging es direkt unter die heiße Dusche. Nach der Dusche direkt 2 Orangen hinterher und ein Schälchen Früchte-Müsli. Das sollte reichen, als Vitaminbombe, nach so einem Lauf :-)
Jetzt kann ich wieder nach vorne blicken!
Ich bekam sponan tolle Vorschläge ( nenne hier mal keinen Namen - ha-ha ), wie ich nun mein Problem lösen sollte
1)Zettel an die Tür heften, mit dem Hinweis, dass ich endlich wieder laufen darf und gerade keine Lust habe auf neue Möbel habe
2)Zettel an die Tür, dass ich endlich wieder laufen darf, sie mögen bitte warten – bin in einer Stunde wieder da
3)Die guten Leute können mir die Stunde laufen ruhig gönnen und die Zeit nutzen, indem sie Möbel so lange auf der Terrasse vormontieren
4)Selbst machte ich meinem Schatz den Vorschlag, er soll Feierabend machen und selber hier Wache schieben, bis die Möbel da sind und stehen
Alle Alternativen waren aber eher nicht gut – wenn auch witzig *lach*. Mal abgesehen davon, dass die Spedition sich sicher nicht gefreut hätte, mein Schatz fand die Idee auch nicht gut :-)
Also musste ich mich gedulden und plante dann etwas später los zu düsen.
Leider kamen die guten Leute so spät, dass sie sich erst um kurz vor 19:00 Uhr verabschiedeten. Man ich dachte schon, die wollen direkt in unserem neuen Bett bleiben. Ein paar Mal machte ich eine Stip-Visite, wie weit die beiden sind, aber umso später es wurde, umso weniger Hoffnungen hatte ich, dass ich noch los kann.
Bis die Möbel dann standen, war mir bereits schlecht vor Hunger, da wir immer erst abends warm essen. Auch im Schlafzimmer stand noch einiges an Arbeit an und somit cancelte ich einen weiteren Tag meinen Wiedereinstieg.
Als ich mich damit abfand noch einen weiteren Tag nicht auf die Piste zu können, freute ich mich auch plötzlich wieder über unser neues Schlafzimmer :-) Man ist das schön *freu*
Somit ging es heute Mittag los. Nervös pelle ich mich in meine Laufklamotten. Meine Vorfreude ist groß nach 18 Tagen Entzug, aber ein wenig Angst hängt mir auch im Nacken, obwohl alle Werte in Ordnung waren. Draußen ist es nass, völlig matschig und teilweise ganz schön rutschig. Die Temperatur lag bei 1,7 Grad und begleitet wurde ich vom Schneeregen. Jeder der nicht so viele Tage pausiert hat, regt sich voll auf, wie ätzend das Wetter zum Laufen ist, doch mir was das heute völlig egal. Ich freute mich, endlich wieder unterwegs sein zu dürfen. Auch meine Angst legte sich schnell. Ich genoss jeden Meter, auch wenn es eigentlich eher eine Matschschlacht war, als ein toller Lauf. Insgesamt lief ich lockere 10 KM in einer Pace von 6:42 Min./km. Und was soll ich nun sagen? „ Es fühlte sich richtig gut an!"
Ich fühlte mich gut erholt und es war komischerweise nicht schwieriger, als vor meiner Pause :-)
Zu Hause ging es direkt unter die heiße Dusche. Nach der Dusche direkt 2 Orangen hinterher und ein Schälchen Früchte-Müsli. Das sollte reichen, als Vitaminbombe, nach so einem Lauf :-)
Jetzt kann ich wieder nach vorne blicken!
Mittwoch, 27. Januar 2010
Hoffentlich habe ich Glück
Zuerst einmal die beste Nachricht: „ Mir geht es wieder gut „
Mit jedem Tag ging es nur mühsam nach vorn und dieses Rumlungern schlug mir richtig auf`s Gemüt.
Am Freitag war ich dann zum ersten Mal wieder arbeiten, obwohl ich auch noch gepflegt pausieren durfte. Ich wollte aber nicht mehr. Ich wollte wieder einen Alltag. Ich wusste und merkte, dass ich noch nicht 100%tig die alte war, aber ich musste einfach raus. Ich ließ es langsam angehen und benötigte eine ganze Stunde mehr für die Arbeit, als ich es sonst schaffe, aber das war mir egal und meinem Chef sowieso. Der war auch einfach nur froh, dass ich wieder da bin :-)
Es war als ob ich das gebraucht habe. Ab Samstag ging es mir plötzlich deutlich besser. Ich war total glücklich, dass mich mein Arbeitstag nicht wieder zurück geworfen hat und es mir endlich spürbar besser ging. Ab hier ging es so krass aufwärts, wie ich auch Schach Matt geschlagen wurde *freu*
Bis einschließlich Montag hatte ich mein Antibiotikum zu schlucken. Auch das ist jetzt endlich vorbei. Dieses fiese Zeug trägt ja noch zusätzlich dazu bei, dass man ziemlich kraftlos und down ist.
Jetzt wo es mir wieder gut geht – will ich natürlich auch am liebsten direkt los. Doch so sehr es auch in den Füßen juckt, so viel Angst habe ich auch. Das war einfach zu krass. Diese Schmerzen haben mich so geprägt, dass ich noch nie so viel Angst, vor einem Wiedereinstieg hatte. Ich denke immer: „ Oh Gott, wenn das zurück kommt“!
Nach Absprache mit meinem Doc, ging es heute zur Blutabnahme und auch mein Urin wird nun noch einmal auf Entzündungswerte geprüft. Mein Doc sprach meinen Satz zu Ende, als ich sagte: „ Und wenn die Werte in Ordnung sind ------( der Doc spricht weiter ) – dann können sie wieder auf die Piste *lach*
Also drücken wir nun mal die Daumen, dass die Werte jetzt alle in Ordnung sind und ich endlich wieder los darf :-)
Übrigens bin ich mittlerweile kein Depri mehr. Ganz im Gegenteil. Ich glaube sogar, dass es gut war, diesen Dämpfer bekommen zu haben. Somit war ich wenigstens so lange geduldig und vorsichtig, obwohl mich das ziemlich genervt hat, den ganzen Tag nur abhängen und warten, bis man wieder schlafen gehen kann. Die Tage gehen so ja nie vorbei.
Jetzt aber liegt diese Sache hinter ( hoffe ich ) und ich kann nach vorne blicken. In 12 Tage beginnt normalerweise mein Marathon-Trainingsplan. Darauf konzentriere ich mich dann jetzt :-)
Mit jedem Tag ging es nur mühsam nach vorn und dieses Rumlungern schlug mir richtig auf`s Gemüt.
Am Freitag war ich dann zum ersten Mal wieder arbeiten, obwohl ich auch noch gepflegt pausieren durfte. Ich wollte aber nicht mehr. Ich wollte wieder einen Alltag. Ich wusste und merkte, dass ich noch nicht 100%tig die alte war, aber ich musste einfach raus. Ich ließ es langsam angehen und benötigte eine ganze Stunde mehr für die Arbeit, als ich es sonst schaffe, aber das war mir egal und meinem Chef sowieso. Der war auch einfach nur froh, dass ich wieder da bin :-)
Es war als ob ich das gebraucht habe. Ab Samstag ging es mir plötzlich deutlich besser. Ich war total glücklich, dass mich mein Arbeitstag nicht wieder zurück geworfen hat und es mir endlich spürbar besser ging. Ab hier ging es so krass aufwärts, wie ich auch Schach Matt geschlagen wurde *freu*
Bis einschließlich Montag hatte ich mein Antibiotikum zu schlucken. Auch das ist jetzt endlich vorbei. Dieses fiese Zeug trägt ja noch zusätzlich dazu bei, dass man ziemlich kraftlos und down ist.
Jetzt wo es mir wieder gut geht – will ich natürlich auch am liebsten direkt los. Doch so sehr es auch in den Füßen juckt, so viel Angst habe ich auch. Das war einfach zu krass. Diese Schmerzen haben mich so geprägt, dass ich noch nie so viel Angst, vor einem Wiedereinstieg hatte. Ich denke immer: „ Oh Gott, wenn das zurück kommt“!
Nach Absprache mit meinem Doc, ging es heute zur Blutabnahme und auch mein Urin wird nun noch einmal auf Entzündungswerte geprüft. Mein Doc sprach meinen Satz zu Ende, als ich sagte: „ Und wenn die Werte in Ordnung sind ------( der Doc spricht weiter ) – dann können sie wieder auf die Piste *lach*
Also drücken wir nun mal die Daumen, dass die Werte jetzt alle in Ordnung sind und ich endlich wieder los darf :-)
Übrigens bin ich mittlerweile kein Depri mehr. Ganz im Gegenteil. Ich glaube sogar, dass es gut war, diesen Dämpfer bekommen zu haben. Somit war ich wenigstens so lange geduldig und vorsichtig, obwohl mich das ziemlich genervt hat, den ganzen Tag nur abhängen und warten, bis man wieder schlafen gehen kann. Die Tage gehen so ja nie vorbei.
Jetzt aber liegt diese Sache hinter ( hoffe ich ) und ich kann nach vorne blicken. In 12 Tage beginnt normalerweise mein Marathon-Trainingsplan. Darauf konzentriere ich mich dann jetzt :-)
Donnerstag, 21. Januar 2010
Bin gerade ein Depri
Am Montag, den 11.01. ging es ab in den OP. Ein kleiner – eigentlich harmloser Eingriff stand mir bevor. Dieser Eingriff stand in Dezember schon fest, doch es konnte bis nach den Feiertage warten. Wer lässt sich auch schon freiwillig vor Weihnachten operieren, wenn man die Wahl hat. Da es nichts großes sein sollte, glaubte ich, ich habe Zeit – ich kann es direkt Anfang Januar machen lassen und dann getrost Anfang Februar in meinen Marathonplan einsteigen. Das war leider falsch gedacht! Lass die OP noch so klein sein – so ganz harmlos ist ein Eingriff in den Körper nie. Leider hat jeder Eingriff auch Risiken. Da wir eh meist vom Pech verfolgt werden, kam es auch hier, wie man es bei uns kennt. Ein äußerst seltenes Risiko und ich schreie hier. Werde durch einen eigentlich kleinen Eingriff mal eben „ Schach – Matt „ geschlagen. Mit hohem Fieber, Entzündungen, einer Medikamenten-Allergie und einer dicken Rotznase, bekomme ich ein zweites ( neues ) Antibiotikum und Bettruhe. Zuerst störte mich das nicht, denn ich hatte höllische Schmerzen und fühlte mich auch so ziemlich bescheiden. Also blieb ich gerne liegen, verschlang ein Buch nach dem nächsten. Natürlich alles Laufbücher *grins*. Sa langsam geht es aufwärts. Meine Temperatur eiert nur noch so knapp über 37, meine Schmerzen sind im Vergleich zur letzten Woche – kaum erwähnenswert und meine Füße fangen langsam an zu zappeln. Bereits vor dem Eingriff schwor ich mir aber, erst loszurennen, wenn ich grünes Licht vom Doc erhalte. Nachdem es sich so gekommen ist, musste ich erst Recht auf das grüne Licht vom Doc warten. Tief hinten im Kopf hoffte ich, dass ich am Wochenende so langsam wieder lostraben könnte. Doch das war nur Wunschdenken. Heute ging es zur Kontrolle zum Doc. Garantierte Laufpause ist vorerst bis einschließlich Montag. Wenn ich Pech habe, sogar noch den ganzen Januar. Das war natürlich ein Schlag für mich. Klar Gesundheit geht vor und ich riskiere nichts, aber am 08.02 wollte ich eigentlich mit einer relativ guten Grundlage in meinem Trainingsplan für den Düsseldorf Marathon einsteigen. Jetzt bin ich voll der Depri :-(
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Doppelter Abschied
Das Jahr 2009 geht in wenigen Stunden zu Ende - wir nehmen Abschied. Wie bei uns gewohnt, ist viel passiert. Von manch negativen Ereignissen sind wir leider nicht ganz verschont geblieben, aber wenn man mitbekommt, was manch andere Familien mitmachen - so sind das bei uns eigentlich nur harmlose Ereignisse. Man empfindet viele Dinge zwar immer als besonders schlimm, wenn man sie gerade durchlebt, aber ich baue mich immer auf, indem ich mir vor Augen halte, dass es einem ganz anders treffen könnte. Außerdem sind wir ( mein Schatz & ich ) - gemeinsam immer stark :-) Ohne Hindernisse geht das Leben eben an keinem vorbei!
Wunderbar aufbauen kann man sich natürlich auch, mit Gedanken an besonders schöne Ereignisse. Wie z. B., dass ich in diesem Jahr endlich einen Job gefunden habe, wo ich mich pudelwohl fühle, unsere Reise nach New York, unser Griechenlandurlaub und und und!
Noch zu erwähnen ist der heutige Jahresabschlusslauf " Silvesterlauf von Werl nach Soest - 15 KM " Auch der macht mich unglaublich stolz. Hier lief ich eine Zeit von 1:21:50 *freu*! Das Ergebnis ist eine tolle PB und gleichzeitig mein persönlicher Streckenrekord um 2 Minuten und 18 Sekunden. Vor dem Start zweifelte ich sogar eine Zeit unter 1:23:00 an. So viel gesündigt mit süßen, Wein, Likör und vieles mehr und dann so ein Ergebnis. Niemlas hätte ich das selbst geglaubt :-) Die Freude war so schon groß genug, aber nachdem ich jetzt die Ergebnisliste gesehen habe, freue ich mich noch mehr. Eine so coole Platzierung zum Jahresabschluss. Gesamtergebnis: Platz 2185 von 4237
Frauenwertung: Platz 231 von 1017 * cool------freu-----freu*
Abschied nehmen, musste ich heute auch von meiner Altersklasse. Das Jahr 2010 heißt für mich W40. Jetzt führt kein Weg dran vorbei. Ich muss schneller werden, wenn ich noch einmal Platz 1, 2 oder 3 in meiner Alterklasse laufen möchte :-) In der W40 wird es schwieriger.
So feier wir heute einen doppelten Abschied und in wenigen Stunden das Jahr 2010!
Ich wünsche ALLEN EINEN GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR - bzw. ein FROHES NEUES JAHR!
Wunderbar aufbauen kann man sich natürlich auch, mit Gedanken an besonders schöne Ereignisse. Wie z. B., dass ich in diesem Jahr endlich einen Job gefunden habe, wo ich mich pudelwohl fühle, unsere Reise nach New York, unser Griechenlandurlaub und und und!
Noch zu erwähnen ist der heutige Jahresabschlusslauf " Silvesterlauf von Werl nach Soest - 15 KM " Auch der macht mich unglaublich stolz. Hier lief ich eine Zeit von 1:21:50 *freu*! Das Ergebnis ist eine tolle PB und gleichzeitig mein persönlicher Streckenrekord um 2 Minuten und 18 Sekunden. Vor dem Start zweifelte ich sogar eine Zeit unter 1:23:00 an. So viel gesündigt mit süßen, Wein, Likör und vieles mehr und dann so ein Ergebnis. Niemlas hätte ich das selbst geglaubt :-) Die Freude war so schon groß genug, aber nachdem ich jetzt die Ergebnisliste gesehen habe, freue ich mich noch mehr. Eine so coole Platzierung zum Jahresabschluss. Gesamtergebnis: Platz 2185 von 4237
Frauenwertung: Platz 231 von 1017 * cool------freu-----freu*
Abschied nehmen, musste ich heute auch von meiner Altersklasse. Das Jahr 2010 heißt für mich W40. Jetzt führt kein Weg dran vorbei. Ich muss schneller werden, wenn ich noch einmal Platz 1, 2 oder 3 in meiner Alterklasse laufen möchte :-) In der W40 wird es schwieriger.
So feier wir heute einen doppelten Abschied und in wenigen Stunden das Jahr 2010!
Ich wünsche ALLEN EINEN GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR - bzw. ein FROHES NEUES JAHR!
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Meine Zahnarztphobie & ich
Meine Angst vor einem Zahnarzt ist kaum noch zu schlagen. Sie ist so groß, dass ich es schaffte weit über 10 Jahre solche Ärzte zu meiden. In diesem Jahr wusste ich, muss ich mich irgendwann einmal überwinden. Da Roland hier in Gladbeck einen ( nach seiner Meinung nach ) top Zahnarzt hat, ließ ich mich überreden, auch dort hinzugehen. Da dieser Doc auch eine HP besitzt und man per Mail mit ihm in Kontakt treten kann, erschaffte ich mir über diesen Weg, meine erste Meinung. Klar - es ist nicht der beste Weg, aber so wollte ich für mich abchecken, wie er mit so extrem-Angsthasen umgeht. Es war unglaublich, aber dieser Arzt schaffte es per Mail, mich zu überzeugen, dass ich ihn aufsuchen muss. Er ist fachlich absolut kompetent, hat vollstes Verständnis, dass es solche Menschen gibt - wie mich, nicht so typisch Arzt - eher ziemlich auf Kumpel, hat ein unglaublich nettes junges Team und ist so gut organisiert, dass man nie lange Wartezeiten hat. Für so Angsthasen, natürlich genau richtig :-) Auf anraten des Arztes verlief der erste Termin zuerst ganz harmlos. Nur Gespräch, Röntgenaufnahmen und eine normale Kontrolle. Bis auf ein paar Füllungen, die erneuert werden mussten, war nichts grosses zu tun. Mit zwei Terminen war ich fertig :-) Bei einem Zahn, schaffte er zwar, die Füllung zu erneuern, warnte mich aber behutsam, dass dieser Zahn irgendwann Probleme machen wird und er gezogen werden muss. Er hätte ihn auch sofort ziehen können, doch er gab mir eine Schonfrist, um mich nicht direkt ins kalte Wasser zu schmeißen. Das ganze liegt jetzt ca. 4 Monate zurück. Vor ca. einer Woche aß ich ein extrem hartes Brötchen. Ich kaute genau auf dieser Seite und spürte plötzlich einen heftigen Schmerz. Irgendwie musste ich mir, mit einem dicken Brötchen Krümel direkt in diese Füllung gehauen haben. Es vergehen Tage und ich spüre wieder, dass dieser Zahn plötzlich immer wieder Probleme machte. Schmerzen kamen und gingen. Ich dachte nun an die Warnung, dass dieser Zahn irgendwann gezogen werden muss. OK - dachte ich. Rette Dich irgendwie ins neue Jahr - nicht jetzt vor Weihnachten. Ich begann, mich seelisch darauf vorzubereiten, dass ich in 2010 dann meinen ersten Zahn gezogen bekommen werde. Von Sonntag auf Montag werde ich geweckt. Starke Schmerzen ließen mich nicht wieder einschlafen. Am Montagmorgen nehme ich wieder per Mail Kontakt, mit meinem Arzt auf und schilderte ihm die Sachlage. Wegen Arbeit und der 50. Geburtstag meiner Freundin, quälte ich mich noch bis Dienstag 17:00 Uhr mit meinen Zahnschmerzen durch die Stunden. Beim Checkup ( inkl. Röntgenaufnahme ) stand fest - der Zahn muss weg. Ich hatte ihn mir genau in der Mitte geteilt - sogar die Wurzel war mittig durch. Also hieß es nun - weg das Ding. Meine Angst, kann ich in Worten gar nicht wiedergeben. Der Doc versuchte mich mit vielen lieben Worten und einer High-Tech Brille abzulenken, doch nichts half. Ich hatte Panik ohne Ende. Alles ging sehr schnell und problemlos. Eh ich mich versehen habe, hatte ich alles hinter mir. Keine Schmerzen hatte ich verspürt :-) Das Ding - was einmal ein Zahn war, bestand aus 4 Einzelteile. Unter dem Zahn hat sich ein Entzündungsherd gebildet, welches direkt mit entfernt wurde. Das erste, was ich sagte, als ich fertig war und dem Roland gegenüberstand: " Jetzt brauche ich eine Dusche "! :-) Man war mir warm!
Jetzt im Nachhinein bin ich positiv überrascht und denke, dass es für meine Panik gut war, dass es so verlief. Ich hoffe, dass mir diese Erfahrung nun hilft, meine Angst ein wenig zu dämpfen.
Mein Arzt bekam auch direkt ein Lob von mir, dass er einen guten Job gemacht hat. Auch er litt mit mir mit und sagte mir während der Behandlung, dass auch er es gerade völlig ungern macht - wir aber leider beide dadurch müssen :-)
Am selben Abend, als dann die Betäubung nachließ, machten sich natürlich heftige Schmerzen breit. Auf Rat meines Arztes nahm ich Ibuprofen. Es half mir sehr gut und ich konnte eine ruhige Nacht genießen :-) Jetzt geht es mir fast sehr gut und morgen kann ich wieder rennen gehen * freu *.
Übrigens diese High-Tech Brille ist speziell für Angstpatienten. Sie wird an einem I-Pod angeschlossen, hat direkt verstellbare Kopfhörer, so dass man es individuell auf sich einstellen kann und man kann damit Musikvideos oder Kurzfilme gucken. Sie ist klein, bietet aber trotzdem ein recht großes Bild und stört den Doc nicht bei seiner Arbeit. Sie liegt so an den Augen an, dass man nicht komplett abgeschottet ist, denn aus den Augenwinkeln heraus, bekommt man trotzdem alles mit, wenn man möchte. Aber wie gesagt, mir half dieses Teil gar nicht. Wem es aber hilft, finde ich, ist es eine super Idee! Finde voll gut, dass der Arzt sich so extrem mit solchen Patienten beschäftigt.
Jetzt im Nachhinein bin ich positiv überrascht und denke, dass es für meine Panik gut war, dass es so verlief. Ich hoffe, dass mir diese Erfahrung nun hilft, meine Angst ein wenig zu dämpfen.
Mein Arzt bekam auch direkt ein Lob von mir, dass er einen guten Job gemacht hat. Auch er litt mit mir mit und sagte mir während der Behandlung, dass auch er es gerade völlig ungern macht - wir aber leider beide dadurch müssen :-)
Am selben Abend, als dann die Betäubung nachließ, machten sich natürlich heftige Schmerzen breit. Auf Rat meines Arztes nahm ich Ibuprofen. Es half mir sehr gut und ich konnte eine ruhige Nacht genießen :-) Jetzt geht es mir fast sehr gut und morgen kann ich wieder rennen gehen * freu *.
Übrigens diese High-Tech Brille ist speziell für Angstpatienten. Sie wird an einem I-Pod angeschlossen, hat direkt verstellbare Kopfhörer, so dass man es individuell auf sich einstellen kann und man kann damit Musikvideos oder Kurzfilme gucken. Sie ist klein, bietet aber trotzdem ein recht großes Bild und stört den Doc nicht bei seiner Arbeit. Sie liegt so an den Augen an, dass man nicht komplett abgeschottet ist, denn aus den Augenwinkeln heraus, bekommt man trotzdem alles mit, wenn man möchte. Aber wie gesagt, mir half dieses Teil gar nicht. Wem es aber hilft, finde ich, ist es eine super Idee! Finde voll gut, dass der Arzt sich so extrem mit solchen Patienten beschäftigt.
Mittwoch, 11. November 2009
Berlin - Berlin - wir fahren nach Berlin !!!

Der eine große Höhepunkt liegt gerade mal wenige Tage hinter uns, da steht das nächste Highlight an :-) Letzten Monat konnten wir singen:
" Ich war noch niemals in New York " und jetzt singen wir in den nächsten 10 Monaten: " Berlin -Berlin - wir fahren nach Berlin "!
Mein Schatz ist eben immer für eine Überraschung gut :-)
Ich freue mich weg * FREU-FREU*!
Wenn wir diesen Marathon gelaufen sind, haben wir die drei größten von Deutschland kennen gelernt.
Dienstag, 10. November 2009
Ärztliche Laufpause bis einschließlich Sonntag
Mich hat es leider doch mehr erwischt, als ich mir als süchtige Läuferin gewünscht habe. Meine Selbstbehandlung mit Erkältungstee, Inhallieren, Gelom Myrtol forte, Salbei, Zink, gepresste Citrone, Holundertee mit Zitrone und und und hat nicht wirklich viel Wirkung gezeigt. Irgendwie kam dann heute doch ein wenig Unbehagen in einem auf, wegen der Schweinegrippe. Die zeigt sich zwar anders, als ich mich fühle und meine Temperatur liegt bei bescheidenen 37,5 Grad, aber komisch wird einem schon, wenn man so lange dagegen ankämpft und es sich nicht wirklich bessert!
Also ging es heute zum Doc.
Diagnose: Ich habe die Nasennebenhölen und die Atemwege entzündet und geschwollen. Habe direkt ein Antibiotikum ( Ambroxol AL comp. gegen die Entzündung ) und Nasenspray ( Nasonex - in Form von Kortison ) bekommen, damit die Atemwege abschwellen. Gleichzeitig wurde auch ein Lungenfunktionstest durchgeführt, weil ich ziemlich bescheiden Luft bekomme. Der durchgeführte Lungenfunktionstest ist aber, wie bei einem jungen Mädchen :-) Hängt wohl damit zusammen, dass die Atemwege so angeschwollen sind.
Leider heißt es erst einmal Laufpause - bis einschließlich Sonntag. Danach erst sehen, ob die leicht erhöhte Temperatur weg ist ( und weg bleibt ) und wie das allgemeine Empfinden ist. Auch wenn die Beine zappeln, wirklich nach Laufen fühle ich mich auch nicht - dafür ist die Luft zu knapp. Ich war zwar immer am überlegen, ob ich nicht eine kleine - ganz lockere Runde drehen soll, aber der Verstand war doch stärker als die Sucht :-) War auch gut so, sage ich jetzt, wo ich die Diagnose kenne !
Also ging es heute zum Doc.
Diagnose: Ich habe die Nasennebenhölen und die Atemwege entzündet und geschwollen. Habe direkt ein Antibiotikum ( Ambroxol AL comp. gegen die Entzündung ) und Nasenspray ( Nasonex - in Form von Kortison ) bekommen, damit die Atemwege abschwellen. Gleichzeitig wurde auch ein Lungenfunktionstest durchgeführt, weil ich ziemlich bescheiden Luft bekomme. Der durchgeführte Lungenfunktionstest ist aber, wie bei einem jungen Mädchen :-) Hängt wohl damit zusammen, dass die Atemwege so angeschwollen sind.
Leider heißt es erst einmal Laufpause - bis einschließlich Sonntag. Danach erst sehen, ob die leicht erhöhte Temperatur weg ist ( und weg bleibt ) und wie das allgemeine Empfinden ist. Auch wenn die Beine zappeln, wirklich nach Laufen fühle ich mich auch nicht - dafür ist die Luft zu knapp. Ich war zwar immer am überlegen, ob ich nicht eine kleine - ganz lockere Runde drehen soll, aber der Verstand war doch stärker als die Sucht :-) War auch gut so, sage ich jetzt, wo ich die Diagnose kenne !
Samstag, 7. November 2009
New York City
Jetzt sind schon ein paar Tage vergangen, seitdem wir wieder zurück sind und es kam bei mir doch tatsächlich eine Erkältung durch. Jetzt habe die Nase dicht. Also waren die Halsschmerzen scheinbar doch keine Erklärungen für die sogenannte Marathonkrankheit :-) Scheinbar kam es aber nicht richtig durch, weil ich ständig mit Zink - Salbei - Vitamin C und Nasenspray dagegen gewirkt habe. Zu Hause angekommen, geriet das natürlich in Vergessenheit und seit gestern ist der Schnupfen durch. Heute habe ich die Stirn und die Nasennebenhöhlen ziemlich zu. Das allgemeine Wohlbefinden ist aber gut und Fieber habe ich auch keins. Spielt sich scheinbar alles nur in der Rübe ab! Scheinbar habe ich jetzt das, was Roland vor der Reise hatte. Jetzt liegt New York aber hinter uns und ich finde es nun nicht so tragisch, dass ich meinem Körper ein wenig Ruhe gönnen muss! So kann ich mich auf unsere Laufberichte für unsere HP konzentrieren *grins*. Gerade eben habe ich den Bericht von unserem 2. Tag in New - auf unsere HP eingestellt!
Zu den Berichten geht es hier entlang
Unter dem Link New York werden nach und nach unsere Berichte eingestellt. Jeweils aus Sicht von Roland sowie aus meiner Sicht!
Boah ist das schön beim schreiben, alles noch einmal so haarklein zu durchleben :-)
Zu den Berichten geht es hier entlang
Unter dem Link New York werden nach und nach unsere Berichte eingestellt. Jeweils aus Sicht von Roland sowie aus meiner Sicht!
Boah ist das schön beim schreiben, alles noch einmal so haarklein zu durchleben :-)
Mittwoch, 4. November 2009
New York City ist der absolute Hammer
So wir sind zurück und ausgeschlafen bin ich nun auch. Nachdem wir am Montag früh so gegen 4:30 - 5:00 Uhr ( Amizeit ) aus dem Bett geworfen sind
( wie jeden Tag - durch den Krach - später mehr dazu ) ging es gestern Mittag um 15:45 Uhr ( Deutscher Zeit ) ab ins Bett. Ich war so KO, dass ich glaubte - total krank zu sein. Ich bekam kaum noch meine Beine hoch, meine Augen fielen fast beim gehen zu und ich fühlte mich, als hätte ich 40 Grad Fieber :-) Geschlafen habe ich dann bis Abends 22:00 Uhr und dann ab 1:00 Uhr bis heute Morgen um 10:30 Uhr :-) Ich denke das war genug, denn nun fühle ich mich wieder richtig gut. So gut, dass ich gerade darüber nachdenke, gleich in meinem neuen Dress ( Finisher Shir u.s.w.) - eine Runde über meine Hausstrecke zu traben *grins-grins* - mal sehen - ist ja noch früh !
Zu den letzten Tagen, kann ich nur sagen: " Es war
rundum - der absolute Hammer "!! Bin nun gespannt, ob ich diese unglaublich vielen - wunderbaren Eindrücke sortiert bekomme - um ordentliche Berichte schreiben zu können.
Zum Marathon: " Es stimmt, wie man immer gehört hat, dass jeder Läufer oder Läuferin diesen Lauf in seiner Sammlung haben MUSS. Das - was man dort fühlt, werde ich kaum in Worten wieder geben können. Ich hatte mindestesn 40 KM Gänsehaut. Das ist Fete pur !!! Einfach ein absoultes Highlight. Ich habe bisher keinen Marathon so gefeiert - bzw. mich so feiern lassen * FREU - FREU - FREU...........* Meine Zielzeit von 4:26:32 macht mich absolut stolz :-)
( wie jeden Tag - durch den Krach - später mehr dazu ) ging es gestern Mittag um 15:45 Uhr ( Deutscher Zeit ) ab ins Bett. Ich war so KO, dass ich glaubte - total krank zu sein. Ich bekam kaum noch meine Beine hoch, meine Augen fielen fast beim gehen zu und ich fühlte mich, als hätte ich 40 Grad Fieber :-) Geschlafen habe ich dann bis Abends 22:00 Uhr und dann ab 1:00 Uhr bis heute Morgen um 10:30 Uhr :-) Ich denke das war genug, denn nun fühle ich mich wieder richtig gut. So gut, dass ich gerade darüber nachdenke, gleich in meinem neuen Dress ( Finisher Shir u.s.w.) - eine Runde über meine Hausstrecke zu traben *grins-grins* - mal sehen - ist ja noch früh !Zu den letzten Tagen, kann ich nur sagen: " Es war
rundum - der absolute Hammer "!! Bin nun gespannt, ob ich diese unglaublich vielen - wunderbaren Eindrücke sortiert bekomme - um ordentliche Berichte schreiben zu können. Zum Marathon: " Es stimmt, wie man immer gehört hat, dass jeder Läufer oder Läuferin diesen Lauf in seiner Sammlung haben MUSS. Das - was man dort fühlt, werde ich kaum in Worten wieder geben können. Ich hatte mindestesn 40 KM Gänsehaut. Das ist Fete pur !!! Einfach ein absoultes Highlight. Ich habe bisher keinen Marathon so gefeiert - bzw. mich so feiern lassen * FREU - FREU - FREU...........* Meine Zielzeit von 4:26:32 macht mich absolut stolz :-)
Sonntag, 18. Oktober 2009
Der Countdown läuft – der Puls steigt
So langsam wird es immer aufregender. Wir kommen New York täglich näher – das Training ist abgeschlossen und der Puls steigt von Stunde zu Stunde, vor allem - wo man jetzt mit den letzten Planungen beschäftigt ist. Heute setzen Roland und ich uns noch zusammen, machen uns Listen, was wir in unsere Koffer packen und welche Laufrouten wir in New York einbauen wollen. Alles muss gut durchdacht sein, um so viel wie möglich zu sehen, gleichzeitig möchten wir aber unnötige Wege vermeiden – wir wollen ja nicht schon vor dem Marathonlauf völlig KO sein :-)
Am Freitag war der Stimmungspegel auf 180. Wir bekamen per Post unsere Reiseunterlagen von InterAir. Total zappelig rissen wir den Umschlag auf und mussten erst einmal stöbern, was alles in unsere Wundertüte zu finden war. Man - das war Aufregung pur. Wir fanden darin:
- einen total coolen Umhänger ( Schlüsselband mit Aufschrift New York City Marathon ) – daran ein Kärtchen, mit all unsere Reservierungen. Dieser Umhänger ist gleichzeitig, so etwas wie unsere Eintrittskarte, für all unsere Leistungen, die wir vor Ort beziehen können / werden :-) Voll cool das Teil!
- unsere Eintrittskarten für das Empire State Building sowie - ein Gutscheinheft von 10 % für die Kette macy`s
- unsere Unterlagen zur Abholung unserer Startunterlagen zum Marathon
- natürlich unsere Flugunterlagen / inliegend richtig coole Kofferanhänger – mit der Aufschrift: „ Wir fliegen zum New York City Marathon „! :-)
- eine DIN A5 Broschüre, mit allen wichtigen Informationen, rund um den Marathontag sowie alle anderen Angebote ( z. B. zur Pasta Party, After Run Party, Friendship Run u.s.w.)





Boah - beim auspacken dieser Dinge war die Reise so verdammt nah, dass man am liebsten sofort losgedüst wäre :-) Anschließend bekamen wir noch von Roland`s ( unsere ) Eltern ein Taschengeld ( originell verpackt - siehe Foto oben ), was wir dort auf den Kopf hauen können – hier noch einmal VIELEN DANK an Mutter & Vater!
WIR WOLLEN JETZT EINFACH NUR NOCH LOS !!!
P.S.: Gestern bin ich meinen letzten langen Lauf gelaufen. Dafür habe ich die Bertlicher Laufstrecke gewählt. Zu laufen waren 2 Runden von 14 KM sowie eine Runde von 7 KM. Es war mein schönster 35er Lauf, den ich insgesamt meiner gesamten Marathonvorbereitungen gelaufen bin. Schön locker nach Gefühl - immer eine Pace zwischen 6:30 Minuten und 6:35 Minuten. Die ersten 2 KM sogar in knapp 6:50 Minuten angetrabt. Es war ein richtig guter Tag und ich entschied mich unterwegs, mal zu testen, wieviel Kraft ich nach hinten heraus noch hatte. Die letzten 5 KM zog ich ein wenig das Tempo an, so dass es schneller war, aber ich nicht klotzen musste. Diese 5 KM lief ich dann in 31:13 Minuten :-) Den gesmaten Lauf in einem Pulsbereich von 70 %. Das war verdammt gut für den Kopf :-) Allgemein muss ich sagen, dass die letzte Trainingswoche die schönste war, obwohl ich hier insgesamt 79 KM gelaufen bin. Das war meine stärkste Woche innerhalb der 12 Wochen - für New York!
Am Freitag war der Stimmungspegel auf 180. Wir bekamen per Post unsere Reiseunterlagen von InterAir. Total zappelig rissen wir den Umschlag auf und mussten erst einmal stöbern, was alles in unsere Wundertüte zu finden war. Man - das war Aufregung pur. Wir fanden darin:
- einen total coolen Umhänger ( Schlüsselband mit Aufschrift New York City Marathon ) – daran ein Kärtchen, mit all unsere Reservierungen. Dieser Umhänger ist gleichzeitig, so etwas wie unsere Eintrittskarte, für all unsere Leistungen, die wir vor Ort beziehen können / werden :-) Voll cool das Teil!
- unsere Eintrittskarten für das Empire State Building sowie - ein Gutscheinheft von 10 % für die Kette macy`s
- unsere Unterlagen zur Abholung unserer Startunterlagen zum Marathon
- natürlich unsere Flugunterlagen / inliegend richtig coole Kofferanhänger – mit der Aufschrift: „ Wir fliegen zum New York City Marathon „! :-)
- eine DIN A5 Broschüre, mit allen wichtigen Informationen, rund um den Marathontag sowie alle anderen Angebote ( z. B. zur Pasta Party, After Run Party, Friendship Run u.s.w.)





Boah - beim auspacken dieser Dinge war die Reise so verdammt nah, dass man am liebsten sofort losgedüst wäre :-) Anschließend bekamen wir noch von Roland`s ( unsere ) Eltern ein Taschengeld ( originell verpackt - siehe Foto oben ), was wir dort auf den Kopf hauen können – hier noch einmal VIELEN DANK an Mutter & Vater!
WIR WOLLEN JETZT EINFACH NUR NOCH LOS !!!
P.S.: Gestern bin ich meinen letzten langen Lauf gelaufen. Dafür habe ich die Bertlicher Laufstrecke gewählt. Zu laufen waren 2 Runden von 14 KM sowie eine Runde von 7 KM. Es war mein schönster 35er Lauf, den ich insgesamt meiner gesamten Marathonvorbereitungen gelaufen bin. Schön locker nach Gefühl - immer eine Pace zwischen 6:30 Minuten und 6:35 Minuten. Die ersten 2 KM sogar in knapp 6:50 Minuten angetrabt. Es war ein richtig guter Tag und ich entschied mich unterwegs, mal zu testen, wieviel Kraft ich nach hinten heraus noch hatte. Die letzten 5 KM zog ich ein wenig das Tempo an, so dass es schneller war, aber ich nicht klotzen musste. Diese 5 KM lief ich dann in 31:13 Minuten :-) Den gesmaten Lauf in einem Pulsbereich von 70 %. Das war verdammt gut für den Kopf :-) Allgemein muss ich sagen, dass die letzte Trainingswoche die schönste war, obwohl ich hier insgesamt 79 KM gelaufen bin. Das war meine stärkste Woche innerhalb der 12 Wochen - für New York!
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Das ich das einmal erleben durfte :-)
Ich befinde mich gerade in meiner letzten Vorbereitungswoche für New York. 12 Wochen Training ziehen doch schnell an einem vorbei. Am Samstag steht noch mein 35er auf dem Plan und dann heißt es tapern. „ Ich kann es irgendwie gar nicht glauben, dass wir in 14 Tagen schon Amerika ansteuern! „ Diese 12 Trainingswochen waren so ziemlich die schwersten, die ich jemals für einen Marathon absolviert habe. Nicht wegen der Kilometerleistungen, denn die sehen ähnlich aus, wie ich sie bisher auch hatte. Nein – zum einen, weil ich mehr Tempo in diesem Plan hatte und zum anderen, weil gleichzeitig auf privater Ebene viel auf uns zu kam. Es läuft sich doch ganz anders, wenn man den Kopf frei hat und psychisch nicht so gefordert wird! Zuletzt hat unser Häschen für viel Aufregung in unserem Haus gesorgt, aber ihm geht es zum jetzigen Zeitpunkt wieder richtig gut *freu-freu*. Letzte Woche fiel mir ( wegen der Hasengeschichte ) mein komplettes Training richtig schwer. Ich habe viel zu wenig gegessen, getrunken und geschlafen – somit auch gut abgenommen – und war dadurch ziemlich fertig uns kraftlos. Spontan ließ ich eine Trainingseinheit komplett ausfallen. Ich denke das war die richtige Entscheidung. Diese Woche sieht schon wieder ganz anders aus. Von meinem verloren Gewicht, habe ich wieder etwas drauf und das spüre ich doch als ziemlich positive Wirkung. Gestern hieß es 20 KM davon 15 in 5:40 Min./km. Weil sich teilweise immer noch meine Seite ( Muskel Po & Bein ) meldet – ganz besonders nach meinen 33er am Samstag, entschied ich erst unterwegs, wie ich diese Einheit tatsächlich laufe. Als ich loslief und das Tempo ab KM 3 leicht erhöhte, wusste ich, es wird ein gutes Training :-) Ab KM 4 pendelte ich mich auf eine Pace von 5:40 ein und konnte es richtig gut halten. Als ich nur noch 3 KM in dieser Pace vor mir hatte, treffe ich auf Roland. Ich rufe ihm noch hinterher, er könne ja mal auf mich warten, doch er meinte - ich sei zu schnell für ihn. Konnte das erst gar nicht glauben, doch schnell wurde ich vom Gegenteil überzeugt. Ich ließ ihn tatsächlich locker hinter mir :-) Kaum zu glauben, dass ich das in meinem Läuferleben mal erfahren durfte :-) Als ich zu Hause ankam, sagte ich zu Roland, dass es heute WK-Tag gewesen sein müsste. Ich lief diese 20 KM mit einer Pace 5:53 Min./km und es war angenehm anstrengend. So einen lockeren Trainingstag hatte ich schon lange nicht mehr *grins*.
Das Training wird ab nächste Woche richtig nach unten geschraubt, damit es gut ausgeruht nach New York geht. Diese Tage werden garantiert richtig schwer, aber ich freue mich wahnsinnig darauf. In den nächsten Tagen bis zum Abflug, müssen wir noch einiges planen – damit nichts vergessen wird. Je näher wir dem Abflug kommen – desto größer wird der Pegel der Nervosität und umso schneller ist dann auch etwas vergessen. Wenn man sich so direkt mit dieser Reise auseinandersetzt, steigt der Puls und man fährt Karussell im Magen :-) Es wird Zeit, dass nun auch die Reiseunterlagen von InterAir kommen, damit wir uns mit allem - was dort drin steht, vertraut machen können.
Das Training wird ab nächste Woche richtig nach unten geschraubt, damit es gut ausgeruht nach New York geht. Diese Tage werden garantiert richtig schwer, aber ich freue mich wahnsinnig darauf. In den nächsten Tagen bis zum Abflug, müssen wir noch einiges planen – damit nichts vergessen wird. Je näher wir dem Abflug kommen – desto größer wird der Pegel der Nervosität und umso schneller ist dann auch etwas vergessen. Wenn man sich so direkt mit dieser Reise auseinandersetzt, steigt der Puls und man fährt Karussell im Magen :-) Es wird Zeit, dass nun auch die Reiseunterlagen von InterAir kommen, damit wir uns mit allem - was dort drin steht, vertraut machen können.
Freitag, 9. Oktober 2009
Unser Häschen auf dem Weg der Genesung
Gestern um Punkt halb 6 standen Roland und ich im Wartezimmer der Tierärztin. Wie gewohnt, war hier die Hölle los. Das Wartezimmer war voll und alle guckten völlig genervt, weil sie schon Stunden warteten. Bei der Anmeldung fragte ich sofort, ob es dem süßen schon besser geht und ob er geröntgt wurde. Die Antwort war ziemlich knapp und nichtssagend. In völliger Panik saßen wir nun dort und mussten knapp über 1 1/2 Stunden warten, bis wir dran waren. Psychoterror pur !!! Die Ärztin erklärte uns dann das Röntgenbild und nahm uns unsere Sorge, dass wegen dem verschluckten Teil von der Spritz nichts zu sehen sei. Ein Stein viel uns vom Herzen. Dass er nun nicht kötteln konnte, lag scheinbar nur allein an dieser Babykost. Ein Hase muss für die Verdauung Rohfasern haben, sonst funktioniert der ganze Magen- Darmtrakt nicht. Er sollte laut Aussage der Ärztin den Tag über mit Rohfasern zwangsernährt worden sein. Die Ärztin wollte uns noch zeigen wie das geht, doch Puschel spuckte es ihr wieder entgegen ! Der süße war so glücklich, dass wir wieder bei ihm waren, dass er sich sofort in meinem Arm zusammengekugelt hat und voll Schutz bei mir gesucht hat. Zum Abschied wurde er noch einmal mit drei Spritzen versorgt und mir wurde noch eine Tinktur mitgegeben, womit ich 2 x täglich die Wunde in der Wange einpinseln muss. Zu Hause angekommen erleben wir Puschel völlig anders. Keine Ahnung was für Erfahrungen er beim Arzt gemacht hat, er war auf jedem Fall völlig ausgewechselt. Er rannte wie von einer Hummel gestochen durch seine Ecke - freute sich wie ein König wieder zu Hause zu sein - frass wie ein Verrückter und hang ständig in seinem Wassernapf. Richtig gelesen: " Er nahm Futter und Flüssigkeit ganz alleine zu sich "! Er stopfte so viel in sich hinein, dass ich schon Angst bekam, dass es ihm gleich schlechter geht, weil er so frass :-) Zuerst glaubten wir, dass er durch einer der Spritzen schmerzfrei war und es eine Ausnahme war, doch es blieb so :-) Später kamen dann sogar die ersten kleinen mini - Hasenköttelchen :-) Mit Vorsicht genossen wir diesen Anblick - wie gut er drauf war. Der Zustand war selbst noch so gut, als wir zu Bett gingen und ich beschloss, ihm in der Nacht nicht zwangszuernähren. Klar man ging nach ihm gucken, wenn man wach wurde, aber er war weiterhin gut drauf, futterte und süppelte :-) Jetzt sind schon weit über 24 Stunden vergangen und wir haben fast unser alten Puschel wieder :-) Er hockt wieder auf der Couch zwischen uns, muss gestreichelt werden - was das Zeug hält und nimmt weiterhin Nahrung und Flüssigkeit von allein zu sich. Scheinbar bekam er den Tag über bei der Tierärztin eine Schocktherapie. Wir können uns das nicht erklären, aber ist auch egal - wichtig ist, dass ich mein Häschen wieder habe :-) An manchen Dingen ( z.B. Möhrchen ) sieht man an seinem Kauen, dass es ihm schmerzt, aber er frisst es trotzdem! Ich bin so glücklich - ich habe mein Häschen wieder :-)))))))))
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Mal nix mit Laufen
Hier sieht es im Moment eher ziemlich bescheiden aus. Mein Häschen ( auch schon
hier erwähnt – als Plem-Plem-Hase oder so ähnlich ) ist seit letzte Woche krank :-( Man soll es nicht meinen, wie so ein Häschen in die Familie einwächst! Er gehört so zu uns, wie ein kleines Kind. Geht es ihm nicht gut, geht es allen nicht gut. Aber mal von vorne: Letzte Woche Dienstag hatte der süße Magenprobleme, welches wir natürlich sofort bemerkten. Er war ziemlich lustlos – hat nicht gefuttert – nichts getrunken und eben so typische krampfartige Bewegungen gemacht. Wir kennen das - er hat das ab und zu mal und wir haben für diesen Fall dementsprechende Nahrung ( speziell vom Tierarzt ) zu Hause. Dieses Zeug wirkt bei ihm wirklich Wunder – wobei ein großer Nachteil ist, dass er das nicht mag und er damit gefüttert werden muss. Diesen einzigartigen Hasen allerdings mit einer Spritze füttern, ist nicht so einfach, wie man denkt. Er weiß ja genau, was er will und was nicht. Genau deswegen ist er ja so einzigartig oder wie andere sagen ( plem-plem ) :-) Mit viel Kampf und Krampf habe ich diesen kleinen Kullerauge aber versorgen können und rucki-zucki war alles wieder gut :-) Glaubten wir ! Als wir am Sonntagmorgen zu ihm gingen ( wie jeden Tag ) war sofort klar, es geht ihm richtig schlecht. Er sah so aus, als sei jeden Moment Ende! Kurzentschlossen suchte Roland einen Tierarzt im Internet und es ging spontan nach Essen. Diagnose: Zahnendzündung und einen Blähbauch ! Zahnprobleme sind bei ihm von Geburt an. Regelmäßig wird er in Narkose gelegt um dort behandelt zu werden, doch eigentlich ist solch eine Behandlung noch nicht lange her! Aber gut – wenn`s die Zähne sind. Er wird mit Antibiotikum, mit einem Magenpräparat und Kreislaufzeug behandelt und wir können wieder gehen. Magenzeug und Kreislaufzeug darum, weil er wegen Schmerzen wieder das essen und trinken eigestellt hat. Ist das Ess.- bzw. Trinkverhalten bei so einem Häschen gestört, bricht irgendwie alles bei so einem kleinen Zwerg zusammen.
Am Sonntagabend biss er beim füttern vor Wut das vordere Teil der Spritze ab und verschluckte es noch. Na prima, als sei das ganze noch nicht schlimm genug. Das wir vier Tage später immer noch um ihn kämpfen werden, wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Der Allgemeinzustand war ziemlich bescheiden und besserte sich mit den Medikamenten nicht wirklich. Roland und ich trauen uns nicht ins Bett und beide kriegen wir die ganze Nacht kein Auge zu. Die ganze Nacht halten wir über ihn Wache und versuchen immer wieder Nahrung oder Flüssigkeit in ihm rein zu bekommen. Gegen frühen Morgen ist er wie von einem Blitz getroffen munter und geht auf Futtersuche! Wir verstehen irgendwie gar nichts mehr, freuen uns trotzdem. Leider hielt die Freude nicht lange an. Er wollte essen – doch es ging nicht. Er musste zu große Schmerzen haben. Am Montag bei der Nachuntersuchung wurde uns gesagt, die Entzündung ginge zurück – der Magen sei immer noch voller Gase und aufgebläht. Nochmals bekam er Zeug gespritzt und wir wurden wieder nach Hause geschickt. Komisch, warum kann er nicht essen und nicht trinken? Der Kampf mit dem füttern ging also weiter. Alle zwei bis drei Stunden ( den ganzen Tag und die ganze Nacht ) müssen wir da durch. Der Hase will das nicht, ich muss es aber und er tut mir richtig leid.
Der Allgemeinzustand schwankt zwischen topfit und sterbenskrank. Wir sind völlig ratlos und kämpfen hier um jeden Happen, damit er nicht verhungert oder verdurstet. Am Dienstag gingen wir zur Nachuntersuchung zu der gewohnten Tierärztin. Erst sie stellte fest, dass der süße ein riesiges Loch in der Wange hat. Das er Schmerzen ohne Ende haben muss und man über eine normale Ernährung nicht nachdenken brauchte, war klar. Jetzt hieß es Babynahrung kaufen. Seit Dienstag wird er nun Tag und Nacht damit gefüttert und der Zustand scheint irgendwie immer noch nicht wirklich gefestigt. Zum Glück mag er zumindest die Babynahrung, dachte ich, doch seit gestern kommt plötzlich unten nichts mehr raus. Ist es die Nahrung oder vielleicht das Stück von der Spritze? Bisher äußerte sich da keiner der beiden Ärzte zu! Boah was ein sch…! Roland und ich sind schon völlig ratlos. Seit heute morgen ist er nun erst einmal auf Station bei der Ärztin. Nun wird er dort bis heute Abend aufgepäppelt und geröntgt. Ich fühle mich völlig mies, weil ich ihm so gerne helfen möchte und es nicht wirklich großen Erfolg zeigt. Der kleine süße stellt hier so alles auf den Kopf, dass ich selber zu wenig esse – zu wenig trinke und vor allem zu wenig schlafe. Mein Training fällt mir irgendwie nur noch schwer und auf meine heutige Laufeinheit habe ich gar keine Lust. Meine Gedanken hängen nur an ihm und ich habe richtig Angst um ihn !!! Ich hoffe so sehr, dass er wie durch ein Wunder gesund wird – wieder alleine essen und trinken kann und er wie gewohnt Abends über mich springt und mich zwickt, weil ich mich mit ihm beschäftigen soll. Er ist normalerweise so anhänglich wie ein kleines Kind, doch durch diese ständigen Kämpfe mit ihm ( Zwecks Nahrungsaufnahme ) rennt er schon weg, wenn ich ihm zu nahe komme :-( Ich will mein Häschen so wieder – wie ich ihn kenne !
hier erwähnt – als Plem-Plem-Hase oder so ähnlich ) ist seit letzte Woche krank :-( Man soll es nicht meinen, wie so ein Häschen in die Familie einwächst! Er gehört so zu uns, wie ein kleines Kind. Geht es ihm nicht gut, geht es allen nicht gut. Aber mal von vorne: Letzte Woche Dienstag hatte der süße Magenprobleme, welches wir natürlich sofort bemerkten. Er war ziemlich lustlos – hat nicht gefuttert – nichts getrunken und eben so typische krampfartige Bewegungen gemacht. Wir kennen das - er hat das ab und zu mal und wir haben für diesen Fall dementsprechende Nahrung ( speziell vom Tierarzt ) zu Hause. Dieses Zeug wirkt bei ihm wirklich Wunder – wobei ein großer Nachteil ist, dass er das nicht mag und er damit gefüttert werden muss. Diesen einzigartigen Hasen allerdings mit einer Spritze füttern, ist nicht so einfach, wie man denkt. Er weiß ja genau, was er will und was nicht. Genau deswegen ist er ja so einzigartig oder wie andere sagen ( plem-plem ) :-) Mit viel Kampf und Krampf habe ich diesen kleinen Kullerauge aber versorgen können und rucki-zucki war alles wieder gut :-) Glaubten wir ! Als wir am Sonntagmorgen zu ihm gingen ( wie jeden Tag ) war sofort klar, es geht ihm richtig schlecht. Er sah so aus, als sei jeden Moment Ende! Kurzentschlossen suchte Roland einen Tierarzt im Internet und es ging spontan nach Essen. Diagnose: Zahnendzündung und einen Blähbauch ! Zahnprobleme sind bei ihm von Geburt an. Regelmäßig wird er in Narkose gelegt um dort behandelt zu werden, doch eigentlich ist solch eine Behandlung noch nicht lange her! Aber gut – wenn`s die Zähne sind. Er wird mit Antibiotikum, mit einem Magenpräparat und Kreislaufzeug behandelt und wir können wieder gehen. Magenzeug und Kreislaufzeug darum, weil er wegen Schmerzen wieder das essen und trinken eigestellt hat. Ist das Ess.- bzw. Trinkverhalten bei so einem Häschen gestört, bricht irgendwie alles bei so einem kleinen Zwerg zusammen.
Am Sonntagabend biss er beim füttern vor Wut das vordere Teil der Spritze ab und verschluckte es noch. Na prima, als sei das ganze noch nicht schlimm genug. Das wir vier Tage später immer noch um ihn kämpfen werden, wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Der Allgemeinzustand war ziemlich bescheiden und besserte sich mit den Medikamenten nicht wirklich. Roland und ich trauen uns nicht ins Bett und beide kriegen wir die ganze Nacht kein Auge zu. Die ganze Nacht halten wir über ihn Wache und versuchen immer wieder Nahrung oder Flüssigkeit in ihm rein zu bekommen. Gegen frühen Morgen ist er wie von einem Blitz getroffen munter und geht auf Futtersuche! Wir verstehen irgendwie gar nichts mehr, freuen uns trotzdem. Leider hielt die Freude nicht lange an. Er wollte essen – doch es ging nicht. Er musste zu große Schmerzen haben. Am Montag bei der Nachuntersuchung wurde uns gesagt, die Entzündung ginge zurück – der Magen sei immer noch voller Gase und aufgebläht. Nochmals bekam er Zeug gespritzt und wir wurden wieder nach Hause geschickt. Komisch, warum kann er nicht essen und nicht trinken? Der Kampf mit dem füttern ging also weiter. Alle zwei bis drei Stunden ( den ganzen Tag und die ganze Nacht ) müssen wir da durch. Der Hase will das nicht, ich muss es aber und er tut mir richtig leid.
Der Allgemeinzustand schwankt zwischen topfit und sterbenskrank. Wir sind völlig ratlos und kämpfen hier um jeden Happen, damit er nicht verhungert oder verdurstet. Am Dienstag gingen wir zur Nachuntersuchung zu der gewohnten Tierärztin. Erst sie stellte fest, dass der süße ein riesiges Loch in der Wange hat. Das er Schmerzen ohne Ende haben muss und man über eine normale Ernährung nicht nachdenken brauchte, war klar. Jetzt hieß es Babynahrung kaufen. Seit Dienstag wird er nun Tag und Nacht damit gefüttert und der Zustand scheint irgendwie immer noch nicht wirklich gefestigt. Zum Glück mag er zumindest die Babynahrung, dachte ich, doch seit gestern kommt plötzlich unten nichts mehr raus. Ist es die Nahrung oder vielleicht das Stück von der Spritze? Bisher äußerte sich da keiner der beiden Ärzte zu! Boah was ein sch…! Roland und ich sind schon völlig ratlos. Seit heute morgen ist er nun erst einmal auf Station bei der Ärztin. Nun wird er dort bis heute Abend aufgepäppelt und geröntgt. Ich fühle mich völlig mies, weil ich ihm so gerne helfen möchte und es nicht wirklich großen Erfolg zeigt. Der kleine süße stellt hier so alles auf den Kopf, dass ich selber zu wenig esse – zu wenig trinke und vor allem zu wenig schlafe. Mein Training fällt mir irgendwie nur noch schwer und auf meine heutige Laufeinheit habe ich gar keine Lust. Meine Gedanken hängen nur an ihm und ich habe richtig Angst um ihn !!! Ich hoffe so sehr, dass er wie durch ein Wunder gesund wird – wieder alleine essen und trinken kann und er wie gewohnt Abends über mich springt und mich zwickt, weil ich mich mit ihm beschäftigen soll. Er ist normalerweise so anhänglich wie ein kleines Kind, doch durch diese ständigen Kämpfe mit ihm ( Zwecks Nahrungsaufnahme ) rennt er schon weg, wenn ich ihm zu nahe komme :-( Ich will mein Häschen so wieder – wie ich ihn kenne !
Montag, 28. September 2009
Kurzfristige Planänderung für den Kopf !
Eigentlich stand für gestern in Bertlich, ein 30 KM Trainingslauf auf dem Plan. Nach dem HM letzten Sonntag in Schermbeck, durfte ich allerdings ein wenig pausieren, da mir dieser Lauf mehr zusetzte, als manche erwarten würden. Direkt nach dem Lauf bemerkte ich ein leichtes ziehen im hinteren Oberschenkel ( rechts ), welches ich nach der Dusche gleich mit Arnika Massagelöl behandelte. Leider mit null Erfolg. Am Montag ging dann nichts mehr. Ich spürte einen Schmerz im Po - in der Hüfte und in den Oberschenkel. Es war kaum zu sagen, ob der Schmerz aus der Hüfte runter strahlte, aus dem Rücken kam oder aus vom Po in den Oberschenkel zog. Also blieben erst einmal die Laufschuhe stehen. Mehrmals täglich massierte ich es gut mit Franzbranntwein auf. Ein paar Mails mit Michi, brachten ein paar Erkenntnisse mehr. Es schien ein Muskuläres Problem zu sein ( Piriformis ? ) Also hieß es, bis einschließlich Donnerstag, Laufpause, Voltarensalbe, Körnerkissen, Tensgerät und immer wieder vorsichtiges leichtes dehnen und lockern. Alles in allem half mir gut, so dass ich am Freitag einen lockeren Lauf von 8 KM wagte. Danach spürte ich die Seite ein wenig mehr, aber es hielt sich in Grenzen. Ich spielte mit den Gedanken, ob ich nun in Bertlich starten soll - oder nicht ? Ich hatte Angst, es wieder zu verschlimmern, aber lange pausieren würde mir für New York auch nicht helfen. Gedankenwirrwarr pur ! Soll ich starten oder nicht ? Soll ich vielleicht nur den HM laufen, oder sogar nur auf die 15 KM Distanz auf die Strecke gehen ? 30 KM waren klar, dass ich das nicht riskiere, auch wenn ich den Samstag noch richtig Pause machen konnte. Die Tendenz ging immer wieder in Richtung HM, doch die Angst war zu stark im Kopf, um mich wirklich festzuelgen. Am Samstag entschied ich mich dann so, dass ich den HM riskiere. Beim HM werden 2 Runden gelaufen. Eine größere von knapp 14 KM und eine kleinere. Man kommt am Startpunkt entlang, so dass mir die Option blieb, hier evtl. auszusteigen, sollten meine Probleme sich verschlimmern. Ja, genau so wollte ich es machen. Oder doch nicht ? Ach war das schwer, hier eine Entscheidung zu treffen, die richtig ist. Gleichzeitig lockte mich auch der HM, wegen dem Erlebnis in Schermbeck. Diese bösen Erninnerungen, musste ich durch einen Neustart auf der HM-Distanz, aus meinem Kopf verjagen :-)
Bericht vom Lauf auf unsere HP unter Wettkampfberichte Angelika oder Ergebnisse Angelika
Bericht vom Lauf auf unsere HP unter Wettkampfberichte Angelika oder Ergebnisse Angelika
Sonntag, 20. September 2009
Wenn nichts passt
Heute war überhaupt nicht mein Tag. Es war heute nicht meine Strecke - nicht mein Wetter und überhaupt war heute gar nix gut für mich. Die ersten 3 KM liefen nach Plan und ab KM 4 habe ich schon gesagt Tempo raus - heute geht es nicht. Mit einer Zielzeit von 2:06:05 habe ich dann heute, einen meiner schlechtesten HM-Läufe hingelegt und bin völlig geknickt. Da fühlt man sich im Training so gut und an einem so wichtigen Tag, kommt so viel zusammen, dass es nicht einmal annähernd gut läuft. Einen ausführlichen Bericht schreibe ich wie gewohnt auf unsere HP.
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