Mittwoch, 27. April 2011

Voll doof......

........finde ich mittlerweile meine Laufpause!

Zu Beginn störte es mich nicht wirklich. Der Muskelkater vom Hermann trug dazu bei, dass es sogar gut getan hat - Pause zu machen. Jetzt, wo ich mich aber vom Hermann erholt habe, kommen die Endzugserscheinungen kräftig durch. Heute ist mein zehnter - lauffreier Tag und einige werden noch dazu kommen. Dabei fühlt es sich jetzt schon an, als ob ich schon 2 Monate nicht mehr unterwegs war.

Roland hat schon Verbot bekommen das Wort "Laufen - Laufschuhe - oder ähnliches" in den Mund zu nehmen.

Zumindest habe ich freie Bahn vom Arzt, auf den Crosstrainer zu gehen und den Unterkörper mit Krafttraining ein wenig fit zu halten. Cross-Trainer - natürlich nur - ohne den sonst so wohltuenden Armschwung. Das habe ich gestern zum ersten Mal genutzt. 50 Minuten musste das Teil her halten :-) Nur die Beinpresse hat mein linkes Knie noch nicht wirklich mitmachen wollen.

Der aktuelle Stand:

Die Schürfwunden sind gut verheilt - die Prellungen sind zurück. Am linken Knie ist noch Kruste zu sehen und es ist noch leicht Druckempfindlich. Nur die Schulter - die wird noch einige Zeit benötigen. Muss weiterhin meinen Rucksackverband tragen (24 Std. am Tag) - echt ätzend dieses Teil. Wie eine Zwangsjacke und einfach nur eklig warm da drunter. Nächste Woche Mittwoch wird entschieden, wann mit einer Physiotherapie begonnen werden kann. Bis dahin heißt es weiterhin schonen und null Belastung.

ICH WILL WIEDER LAUFEN :-(

Da konnte ich seit dem Winter so gut durchtrainieren - konnte den Erfolg an den letzten drei Wettkämpfen erkennen und jetzt geht alles in den Keller!!!

Montag, 18. April 2011

Der Hermann und seine Folgen

Einen kurzen Vorabbericht möchte ich zum Hermann abgegeben. Ein ausführlicher Bericht wird folgen.

Es waren perfekte Bedingungen. Trockene - sonnige - 16 bis 17 Grad. Die Vorbereitung lief über viele Monate, oft sehr schwierig, aber sie hat mir wirklich richtig viel Spaß gemacht. Alles war pefekt organisiert und lief wie ein Film an mir vorbei. Ich konnte meine Taperzeit geniessen, hatte sehr viel Ruhe, also konnte nichts mehr schief gehen :-) Meine Planzeit lag bei 3:30 Stunden. Dieses Rennen plante ich - gemeinsam mit unserem Freund (Ciaron) zu laufen. Ohne Fesseln allerdings. Ganz frei wollten wir gemeinsam diesen Lauf geniessen - doch wenn sich jemand abgesetzt hätte, wäre das auch gut gewesen. Auch das liessen wir offen und wollten spontan entscheiden.

Alles war also gut und super durchdacht. Auch die Anfahrt und das ganze drum herum lief problemlos. Vor dem Start noch lange am Hermannsdenkmal mit Ciaron, Fluppe (aus dem Forum), toto (aus dem Forum) und meinem Schatz gebummelt. Viel Blödsinn geredet und richtig viel gelacht. Es war einfach nur schön. Die Anspannung viel auch endlich irgendwann ein wenig ab.

Zum Lauf selbst kann ich nur sagen: "Es war einfach nur genial"! Ciaron und ich hatten sehr viel Freude, wir genossen den Lauf in vollen Zügen, ergänzten uns super, wie ein eingespieltes Team. Wir liefen, als laufen wir alle WK zusammen. Ohne große Absprachen, passte einfach alles. Gemeinsam erliefen wir uns stolz eine Zielzeit von 3:14:08 :-) Nur eines passte nicht zu solch einen gelungenen Tag. Zwischen KM 21 und 22 passte ich mal eine Millisekunde nicht auf und legte mich kräftig auf den Ar... Zuerst spürte ich keine großartigen Schmerzen und konnte schnell wieder in den Lauf zurück finden - doch nach dem Ziel - machten sich alle Stellen bemerkbar. Nach einer Erstversorgungn beim DRK im Zielbereich, ging es heute zum HA und von dort zum röntgen. Diagnose: Schürfwunden & Prellungen an beiden Knien, am li. Ellenbogen, eine eitrige offene Wunde in der re. Handfläche sowie eine Prellung am li. Schulterblatt und einer Schulterecksgelenksprung (was so viel heißt, wie ein Bänderriss im CA Gelenk). Jetzt darf ich mich in einem Verband am Ellenbogen, re. Hand und einem komischen - fiesen Teil - ein Verand, welches man auch bei einem Schlüsselbeinbruch bekommt - wegen der Schulter rumschlagen. Diese Regeneration wird ein wenig länger ausfallen, als geplant. Großes Pech und die Schmerzen sind schon sehr gemein, aber es war trotzdem ein wirklich toller Lauf und ich bereue keinen Meter.

Im nächsten Jahr bin ich trotzdem wieder dabei :-) Schmerz geht, der Stolz bleibt :-)

Vielen Dank an Dr. Fies - für den wohl besten Trainingsplan :-)

Vielen Dank an Ciaron - für so ein tolles Rennen

........mehr zu dem ganzen, wie oben schon erwähnt auf unsere HP....doch dazu noch ein wenig Geduld.

Dienstag, 12. April 2011

Anspannung pur

Im Moment liegen Vorfreude und Anspannung ganz nah beieinander. Es sind nur noch 4 Tage und xx Stunden, bis wir in unserem Auto sitzen und uns endlich auf die Hermannstrecke begeben können. Meine Vorfreude steigt und steigt - meine Anspannung kann nicht mehr steigen. Ich bin so nervös, wie vor noch keinem WK. Ich habe Angst und so viel negative Gedanken, dass ich bereits letzte Nacht gefühlte 3000 Mal auf meinen Wecker schauen musste. Ich fühlte mich bis vor wenigen Tagen, richtig gut vorbereitet, glaubte gut trainiert zu haben, doch jetzt schleichen sich Zweifel ein. Roland kennt die Strecke und meint, ich hätte super trainiert, doch so ganz glauben, kann ich das heute nicht. Eigentlich dumm, denn ich bin bereits im Winter 2010 mit meiner Anpassung angefangen. Noch für keinen Lauf, habe ich mich so viele Wochen - ja sogar Monate, vorbereitet. Vollig diszipliniert und ehrgeizig zog ich die letzten Wochen durch. Ständig ging es irgendwelche Halden rauf - oder eben das Tetraeder oder das Alpin Center. Hinzu bin ich alle meine langen Läufe ( 4 x 28 KM ) über die hügelige Strecke in Bertlich gerannt - die letzten sogar mit Endbrschleunigung. Eigentlich habe ich alles gemacht, was ich hätte machen können - um keine Verletzung zu riskieren, doch trotzdem schleichen sich jetzt immer mehr Zweifel ein, ob es für den Hermann reicht - oh sch.... habe ich An...!

Wir haben gerade mal Dienstag, wie soll das ganze Freitag oder Samstag aussehen?

Sonntag, 3. April 2011

Tapern, Hermannfieber und fast Sommer

So langsam wird es ernst. Das Hermannfieber steigt!

8 Wochen Training liegen jetzt hinter mir. Das heißt - 8 Wochen nach Plan. Der eigentlich Trainingseinstieg begann ja bereits schon im Winter. Schließlich musste ich meinen Körper ja erst langsam an`s Hügeltraining - Bertraining und Treppen-Training gewöhnen :-) Jetzt aber beginnen die Taper-Tage. Diese will ich diesmal auch streng durchziehen. Nicht - wie bei manch Marathonläufe - schön ausfüllen mit Gartenarbeit oder ähnlichen. Nein - nach diesen Trainingswochen, will ich wirklich richtig Pause machen. Und ehrlich gesagt, freue ich mich diesmal auch auf die Taper-Phase. Mal sehen, wie lange :-)

So viel Spaß ich auch an diese Art von Training hatte - jetzt brauche ich aber auch eine ruhigere und lockere Trainingsphase. Es war streng nach Plan - teilweise sehr anstrengend - aber es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Fest steht, dass ich einige von diesen Einheiten auch nach den Hermannslauf in meinem Training - fest aufnehme. Wie zum Beispiel das Tetraeder hoch.
Nicht nur weil ich Spaß daran gefunden habe - nein auch, weil ich bei meinen 2 Wettkämpfen den Erfolg gesehen habe. Zwei Wettkämpfe ( 10er und HM ) bin ich innerhalb dieser Vorbereitung gelaufen - beide mit einer PB. Die absolute Überraschung für mich war der Halbmarathon :-)

Begonnen mit der Trainingsanpassung bei winterlichen Minusgraden - stecken wir jetzt in der wunderbaren Frühlingszeit. Alles blüht wunderbar bunt draußen. Gelb, grün, rosa, weiß - alle Farben sind mittlerweile zu finden. Auch unsere Zugvögel sind an unseren Ententeichen - bei Schloss Wittringen - zurück und belagern die Wege :-) Die Sonne trägt auch schon oft dazu bei, dass die Frühlingsgefühle geweckt werden :-) Die Laufbekleidung kann man schon austauschen - endlich kann man wieder in kurz / kurz losrennen. Man fühlt sich direkt viel locker und wohler beim laufen.

Insgesamt lief ich innerhalb der letzten 8 Wochen 508 KM. Davon 4 lange Einheiten von 28 KM. All diese Einheiten lief ich immer über die 14 KM lange Laufstrecke - der Bertlicher Straßenläufe. Schön profiliert geht es dort über die Felder. Wenn man Glück hat, mit ankämpfen gegen den Wind :-) Jeder, der Bertlich kennt, weiß wovon ich rede :-) Auch wenn diese Strecke recht anspruchsvoll ist - so habe ich sie lieben gelernt. Die Entwicklung vom Winter in den Frühling hinein - war einfach wunderbar zu erleben. Wieviel Leben dort über die Bauernfelder und in der Natur entsteht - ist einfach Wahnsinn! Die letzten beiden langen Läufe bin ich mit Endbeschleunigung gelaufen. So auch gestern!

Gestern hieß es Härtetraining. 25 Grad - 28 KM mit Endbeschleunigung. Klar man hätte das wegen der Temperatur korriegiern können, aber das habe ich ganz bewusst nicht, denn so konnte ich meinen Körper noch auf den Ernstfall trainieren - denn wenn es am 17.04. heiß wird, muss ich auch damit leben und rennen :-) Gestarett bin ich ganz locker - erst um 10:30 Uhr - damit man auch in die Mittagszeit hineinläuft :-) Schnell pendelte sich meine Pace auf um die 6:15/km ein. Locker ziehen die KM an mir vorbei. Ich genieße das Wetter - die Strecke - die Natur. Einfach alles. Auch wenn es bereits nach 500 Meter schon sehr warm war - so lief es erstaunlich gut. Was sich heute aber richtig bemerkbar machte - ich hatte Durst - viel mehr als die letzten Einheiten. Hier merkte man deutlich die Temperatur. Gut, dass ich bei solchen Einheiten immer meinen Trinkgürtel dabei habe. Diesen (4 x 125 ml ) hatte ich dann auch innerhalb der ersten Runde ( 14 KM ) leer gesüppelt. Eine kurze Pause am Auto - Pullen wieder aufgefüllt - noch einen großen Schluss Iso und weiter ging es in die zweite Runde. Die Strecke zieht sich hier direkt leicht aufwärts. Es fühlte sich nun deutlich schwieriger an. Die Sonne war mittlerweile sehr heiß und mir war klar - die 2. Runde wird hart. Da die 2. Runde schneller gelaufen werden sollte, musste ich mich ziemlich anstrengen, das Feld hoch zu kommen. Nach ca. 1,5 KM geht es ein wenig flach weiter und dann leicht abwärts. Hier konnte ich mich zwar erholen, aber ich weiß auch, dass es nicht lange so geht, denn der nächste Hügel (eine Eisenbahnbrücke) liegt nicht weit entfernt. Wie immer in Bertlich war es hier sehr windig - was ich heute allerdings genoss - so wurde ich ein wenig abgekühlt. Es war schwer - kurzzeitig kam mir sogar in den Kopf, diese Brücke hoch zu gehen. Aber "NEIN" das sollte nicht so sein. Noch bei keiner Einheit habe ich das gemacht, also auch heute bei der letzten nicht :-) Mit 6:15 Minuten war dieser KM aber trotzdem langsamer als er sollte. Egal! Die KM zogen in dieser Runde zwar nicht so locker an mir vorbei, aber das lag nicht nur an die Hitze sondern auch an dem Tempo. Kurzfristig kam mir irgendwo sogar der Gedanke, die Runde auf 10 KM abzukürzen - doch auch diesen Gedanken verwarf ich schnell. Ich wollte diese letzte Einheit schaffen und zwar mit schneller werden und Endbeschleunigung. Und was soll ich sagen - es ging sogar - auch wenn sie unheilich schwer war und der Kopf gute Arbeit leisten musste. Insgesamt sah dieser Lauf dann so aus: 1. Runde in 6:15/km & 2. Runde in 6:04/km (wovon die letzten 3 KM in 5:57 - 5:54 - 5:38 waren. Das war somit mein schnellster langer Lauf :-) Somit kann ich sagen: "Ich habe das Härtetraining bestanden *lach*"! Im nachhinein betrachtet - es war zwar schwer, aber es hat trotzdem auch Spaß gemacht. Sich selbst im Training durchzubeissen gehört einfach mal dazu :-)

Jetzt hoffe ich, dass das Wetter auch ein wenig so weiter geht und man die Taperzeit ein wenig im Garten genießen kann. Vor allem aber wünsche ich mir, dass ich gesund bleibe und mir jetzt nicht noch was einfange.



Und das Tapern begann nach dem Lauf direkt so :-)







Sonntag, 27. März 2011

Was für ein Wochenende

Es gibt Tage, da freut man sich einfach einen weg....doch sich an zwei Tage zu freuen, wie ein kleines Kind sich zu Weihnachten freut....:-) Mal von vorn!
Gestern war ja Laufpause, weil heute in Venlo der Halbmarathon anstand. Weil wir die letzten Samstage mit den langen Läufen in Bertlich verbummelt haben, genossen wir diesen freien Samstag und gingen spontan in die Stadt. Roland`s Kleiderschrank schreit mal nach ein wenig Auffrischung. Wir wurden fündig - der Gang hat sich gelohnt :-) Klar war auch, dass wir in unserem Runners Point Lagerverkauf mussten. Eigentlich sind Laufschuhe fällig, aber ich wurde leider nicht fündig. Roland hingegen schon und machte ein super Schnäppchen. Zu seinen Laufschuh`n gab es noch eine stark reduzierte Laufhose. Die Verkäuferin machte ihn Aufmerksam auf eine Aktion "nimm 3 zahl 2"! Aber man kann nicht drei nehmen, wenn man nichts findet. Roland fragt, ob ich geguckt hätte. Ne- hatte ich nicht. In meinem Kopf schwebten nur Schuhe. Das Angebot war aber schon verlockend. Frau ging auf Schnäppchenjagt :-) .... und klar fand Frau auch 3 Teile .... kein Problem :-) Ich ergatterte mir eine kurze Laufhose von Nike (reduziert von 40,00 Euro auf 12,00) - ein kurzes Laufshirt von Brooks (reduziert von 37,00 Euro auf 11,20) und eine Jacke in Shirt-Stoff (reduziert von 65,00 Euro auf 19,50)! Durch das Angebot nimm 3 zahl 2 gab es das günstigste Teil für lau :-) Somit hatte ich alle drei Teile für 31,50 Euro. Stolz verließen wir den Laden!

Die Freude ging dann heute weiter. Heute ging es dann zum HM. Lust war diesmal echt Mangelware. Irgendwie stellte sich das nicht wirklich ein, bis wir vor Ort waren. Die Stimmung dort ist einfach der Hammer und wer da keine Lust bekommt... ist selber Schuld. Wir trafen noch auf zwei Bekannte (Andre & Tanja) - verbrachten mit diesen beiden lieben Menschen noch die Zeit bis zum Start und auch der Nervositätsspiegel stieg enorm an. Ich vergass beim fertig machen irgendwie alles. Roland musste mich schon fast an meine Schuhe erinnern............................. (nur Scherz). Beim warm laufen sagte ich zu Roland, dass sich meine Beine sehr gut anfühlen, doch mit einer Aussage "heute wird mein Tag" - war ich dann doch vorsichtig, denn die Sonne gab bereits ihr bestes und es war schon mollig warm. Es lief vom ersten KM an richtig gut. Schneller als geplant - doch weil es sich richtig gut anfühlte, entschied ich sponatan "ich laufe auf Risiko - der sub 1:50 entgegen". Klar träumte ich vorher davon, doch selbst habe ich mir nicht zugetraut, das zu schaffen! Bis KM 13 lief ich das Tempo relativ locker - anstrengend klar, aber angenehm anstrengend. Von KM 13 an fühlte es sich dann nicht mehr so angenehm an. Ich verlor leicht an Zeit, doch nicht so viel, dass mein spontan angestrebtes Ziel unerreichbar wurde. Immer wieder sagte ich mir im Kopf, ich will das jetzt. Zwischen KM 16 und 17 war ich dann ziemlich müde - das Tempo fiel mir schwer zu halten. Jetzt aber aufgeben? Wäre schon ziemlich dumm. Also gab ich alles und blieb dran. Mit Vollgas rannte ich die letzten 1,5 KM und erreichte eine Zielzeit von 1:49:39 !!! Das ist der absolute Wahnsinn! Stolz jubel ich für ein tolles Zielfoto und kann es kaum abwarten Roland diese Nachricht zu übermitteln. Grinsend wie ein Honigkuchen falle ich ihm in die Arme. Die Gefühle, die mich hier überkamen, trafen auf die Gefühle, die man beim Marathon-Zieleinlauf hat :-) Man bin ich aufgewühlt........

Donnerstag, 24. März 2011

Herzlich willkommen zum...........

40. Hermannslauf am 17.04.2011

Jetzt ist es irgendwie gar nicht mehr lang und gerade wird es mir total bewusst, denn ich bekam Post von "mikatining". Darin befand sich die offizielle:

Anmeldebestätigung


Mit der Startnummer: 1093 - werde ich an den Start!

Eingeteilt wurde ich in Startgruppe: 3 / Da es mein erster Start beim Hermann sein wird, ist das völlig ok für mich - auch wenn ich davon ausgehe, dass es ziemlich eng sein wird.

Die Startzeit für Startguppe 3 ist um 11:15:00 Uhr

Auch wenn ich mich wahnsinnig auf diesen Lauf freue und ich meine, dass ich dafür sehr gut trainieren konnte, so steitg gerade doch ein wenig der Puls :-)

Der Tag rückt sichtlich näher......

Sonntag, 13. März 2011

So fühlt es sich an......

.....wenn man nach mehreren harten Trainingswochen, mit einer magischen Grenze belohnt wird *SUPER-FREU*!!!

Heute ging es zur Laufveranstaltung "Rund um das Bayer-Kreuz Leverkusen ".



Mein Plan war, noch einmal die magische Grenze sub 50 Minuten anzugehen. Schon seit 2009 war das mein Vorhaben, doch bisher ohne Erfolg. Um so größer ist nun die Freude, es endlich geschafft zu haben :-) Mit Temperaturen um die 11 - 12 Grad hatte man zwar ideale Bedingungen, aber (auf Höhe des Kasinos - für die die Strecke kennen) herrscht scheinbar immer Wind. So auch heute. Dieser kam teilweise plötzlich, unkontrolliert und unterschiedlich stark. Zu laufen waren 4 Runden. Die ersten zwei Runden liefen noch voll nach Plan und relativ entspannt. Dieser Plan hieß - die Pace von 5 Minuten so lange wie möglich zu halten und die letzte Runden, mal sehen - was noch geht. Ab der dritten Runde wurde es plötzlich richtig schwer die Pace zu halten. An dem windigen Abschnitt verlor ich 6 Sekunden. Ganz schön viel, wenn man die sub 50 schaffen wollte und so gerade an der Grenze unterwegs ist. Kurzfristig hatte ich einen mentalen Hänger, doch ich raffte mich schnell auf - in der Hoffnung - es in der letzten Runde wieder raus zu holen. Als ich in der 4. Runde - an genau dem selben Abschnitt kam, verlor ich weitere 5 Sekunden, doch in Richtung Ziel schaffte ich kräftig zu beissen und alles wieder aufzuholen. Mit einer Zielzeit von 49:54 Minuten habe ich nun endlich diese magische Grenze auch geschafft :-) Man ist das ein g..... Gefühl. Ich kriege die Freude gar nicht abgestellt und das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht :-)



Vielen Dank an Trainer Dr. Fies :-)

Samstag, 5. März 2011

Trainer Dr. Fies

Ja genau diesen Namen ( Dr. Fies ) hat mein derzeitiger Trainer bekommen. Von nun an heißt er nicht mehr liebevoll Schatzi.... :-) Die 6. Trainingswoche liegt nun für den Hermannslauf hinter mir. Richtig gut gemeint hat mein Dr. Fies es mit mir - denn noch nie habe ich so schwierig trainiert, wie in diesen Wochen. Klar lautet mein Motto "von nix kommt nix", aber mal eine richtig schöne Bummelwoche hat doch auch was :-) Die allerdings erlebe ich scheinbar erst nach den Hermann. Jetzt heißt es noch ein wenig weiter zu trainieren nach Dr. Fies :-)

Wie es zu diesen Namen kam? Am Montag eierten wir 9 Std. über die Autobahn - Genf war unser Ziel. Als wir ankamen, sprangen wir direkt in unsere Laufkluft und trabten locker los. Völlig ziellos, da man sich ja nicht auskennt. Geplant waren mindestens 12 lockere KM eher mehr - doch das wollten wir spontan entscheiden. Wir fanden eine tolle Strecke - ständig auf und abwärts. Für den Hermann natürlich genial. Nicht nur Straße - nein auch Schotter und Waldwege waren dabei. Von allem etwas. Sogar die Grenze von Frankreich in die Schweiz überliefen wir. Schon witzig so in Laufkluft - ohne Ausweis ... :-) Nach 9 KM ging es die selbe Strecke zurück. Die Anstiege spürte ich an meiner Puste natürlich schon - während Dr. Fies erbarmunglso das Tempo weiter rannte. Mir kam an manchen Anstiegen die Lunge aus dem Hals und Dr. Fies lief (wie geplant) locker weiter :-) So kam es zu diesen Namen :-) Insgesamt liefen wir 18 anspruchsvolle KM in einer Pace von 6:00 Min./km. Es war ein ziemlich schwieriger Lauf, aber trotzdem RICHTIG SCHÖN!

Aber ich bin ihm nicht böse, denn ich merke deutlich, wie sehr mir sein Trainingsplan hilft. Solche Läufe hätte ich vor diesem Plan - in diesem Tempo - nicht überstanden!

Auch zwei ganz tolle lange Läufe liegen hinter mir. Jeweils 28 KM - über die Wettkampfstrecke Bertlich! Jeder der die Strecke kennt weiß, was einen dort alles so erwartet. Auch hier merke ich ganz stark, dass ich einige Streckenabschnitte ganz anders weg stecke, als noch vor 6 Wochen. Heute lief ich meine 28 KM in einer Pace von 6:18 Min./km und das ganz locker - mit viel Freude. Einfach ein schöner Genusslauf :-)

Dr. Fies ist schon eingeweiht, dass er in Zukunft immer mein Training planen darf, wenn ich bei den kommenden Wettkämpfen merke, dass sich meine Leistung dadurch verbessert :-)

Mittwoch, 16. Februar 2011

Ein Hauch Frühling

Heute sagte mir mein Trainingsplan 15 KM locker in 6:15/km. Eigentlich war ich KO und müde. Gerne hätte ich auch die Beine hoch gelegt, doch für gewöhnlich werden das die schönsten Läufe. So auch heute. Nur ein Blick nach draußen ( SONNE PUR ) überzeugte mich, nicht meine Einheit auf morgen zu verschieben. Das waren nämlich kurzfristig meine Gedanken. Wenn man aber nach draußen gucke und das herrliche Wetter sah, lockte es doch, sich in die Laufkluft zu schmeißen. Als Strecke plante ich mal wieder die Ostermannrunde. Schon wenige Meter nach dem loslaufen wurde klar, heute hang ein Hauch Frühling in der Luft - obwohl 10 Grad ja nicht wirklich warm sind. In den Vorgärten und Gärten wurde gehakt, gefegt und gearbeitet. Die Wege waren voll mit Spaziergänger, Sportler, Hundebesitzer und und und. Die meisten Spaziergänger waren nicht mehr in dicken Schals eingemummt, nein die ersten kamen mir sogar schon mit halb geöffneten Jacken entgegen. An manchen Sträuchern lugten sogar schon die ersten Knospen und auch in vielen Vorgärten kamen schon die ersten Blumenzwiebeln hervor. So langsam wird es wieder bunt und gemütlich draußen. Ich genoss jeden KM :-) Mir ist auch irgendwann aufgefallen, dass ich nix mehr von Müdigkeit spürte. Nein, es ging mir gut, es war einfach herrlich und das Tempo fühlte sich auch voll locker an. Unterwegs entschied ich dann ganz spontan noch die Halde 19 und die Ostermannhalde zu erlaufen. Alles in allem war es ein richtig toller Lauf - Genuss pur!

Mal abgesehen davon, dass man sich über viele Hundebesitzer einfach nur aufregen kann. 3 Mal musste ich abstoppen, um nicht gefressen oder so ein Vierbeiner an die Wade zu haben. Ein Herrchen fand es sogar bis zur letzten Sekunde wichtiger seine SMS zu Ende zu schreiben. Ihn störte nichts, nicht einmal, dass ich es mir nicht kneifen konnte, etwas frech zu werden. Er schaute nur auf seinem Handy und tippte fröhlich weiter. Solche Hundebesitzer gehören in den Zwinger! Da habe ich echt null Verständnis für. Umso mehr freue ich mich dann, wenn es Hundebesitzer gibt, die ihre Hunde Platz machen lassen. Wenn man sich dafür noch bedankt, freuen sich alle :-)

So könnte das Wetter jetzt bis zum Sommer bleiben :-)

Freitag, 11. Februar 2011

Man war das hart

Heute stand wieder ein Tempolauf auf dem Programm. Wieder hieß es 14 KM - davon 10 KM in 5:20/km. Ob und wie ich das heute schaffen sollte, war mir vor dem Training nicht wirklich klar, denn ich war bereits vor dem Lauf eigentlich KO. Am Montag nach der Arbeit räumte ich direkt unser Wohnzimmer leer (bzw. deckte die Möbel ab), weil mal ein Anstrich fällig war. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag habe ich dann den Maler gespielt. Am Donnerstag Abend war dann alles fertig - auch ich :-) Somit setzte ich mir als Ziel - diese Trainingseinheit zu versuchen, doch evtl. auch zurückzuschrauben, sollte es mir zu schwer fallen. Doch es kommt meist eh anders, als man denkt :-)

Da Roland heute eine lockere Einheit ( witzig - für mich Tempo - für ihn locker ) für sich plante, liefen wir wieder gemeinsam. Nach dem Einlaufen fand ich nur richtig schwer das Tempo und der erste KM lag bei 5:35 Minuten. Das hieß 15 Sekunden über meiner Vorgabe. Dabei fiel es mir doch so schwer. Ich glaubte wir seien viel schneller. Beim 2. KM wurden wir zwar schneller, aber lagen immer noch 5 Sekunden über dem Soll. Mein Gott - dabei war es heute so verdammt schwer. Erst ab KM 3 war ich im Schritt und wir lagen immer ganz leicht unter der Vorgabe. Am Ende der 10 KM zeigte mir meine Uhr 53:08 Minuten, was 5:19/km entspricht.

Damit lag ich am Ende zwar im Soll, aber diese Einheit war sehr sehr schwer. Komisch - noch vor zwei Wochen, lief ich diese Einheit relativ locker und heute schaffte ich es nur mit ganz viel Ehrgeiz!

So viel zum Thema, ich versuche es - der Ehrgeiz hat mich mal wieder gepackt :-)

Sonntag, 6. Februar 2011

Wetterwarnung über Recklinghausen und Wettkampf

Als wir uns heute Morgen auf dem Weg machten, nur 2 Minuten von unserer Haustür entfernt waren, bekamen wir direkt mit, warum für Kreis Recklinghausen Wetterwarnungen standen. Die B 224 war in Richtung Essen gesperrt, weil die Feuerwehr dort in Arbeit war, um umgestürzte Bäume zu beseitigen. Selbst die Nacht über bekam man den starken Wind mit, denn wir schlafen direkt unterm Dach. Meine angepeilte Pace hatte einen großen Radius. Zwischen 5:20/km und 5:30/km hielt ich mir offen. Ich kenne Bertlich! Wenn nichts von dem Möglich sein sollte, hätte man auch nichts dran ändern können. Am Ende kann man noch so viel planen - man kann immer nur rennen, wie es gerade klappt.

Meine Aufregung war so hoch, wie lange nicht! Das war auch gut so - bei vielen meiner letzten WK fehlte dieses kribbeln :-) Alles lief trotz der Aufregung ziemlich relaxt. Schneller als ich glaubte, ging die Reise auch los. Die ersten KM liefen locker, ich war ganz optimistisch. Man spürte zwar den Wind, doch die ersten KM kam er eher von der Seite bzw. von hinten. Doch wie das eben in Berlich ist, ändert es sich. Irgendwann kam er frontal von vorn und das mag ich gar nicht. Ab den Forellenteichen (für die - die Strecke kennen) hieß es fast durchweg, gegen den Wind zu rennen. Es gab KM-Abschnitte, die ich mit einer Pace von 5:38/km unterwegs war - doch im groben lag die Pace ziemlich gleichmässig bei um die 5:20/km. Mit einer Zielzeit von 1:53:46 überlief ich die Ziellinie. Damit liege ich 3 Sekunden pro KM über meine bisherige PB und bin richtig zufrieden :-)


NACHTRAG Montag 07.02.:
Einen ausführlicheren Bericht gibt es noch auf unsere HP

Donnerstag, 3. Februar 2011

Endlich Wettkampf

Am Sonntag heißt es endlich wieder Wettkampf. Die Saison wird nun also eröffnet :-) Es geht - ab nach Bertlich. Diesmal habe ich mich für die Halbmarathon-Distanz entschieden. Es passt wegen der Länge gut in meinem Trainingsplan für den Hermannslauf. Gleichzeitig ist es klasse, da Bertlich ja nicht nur flach ist, sondern immer leicht auf und abwärts geht. Einmal ist sogar ein schöner Anstieg (wie ich finde) zu bewältigen. Somit eine tolle Trainingseinheit für den Hermann, allerdings im Wettkampftempo. Wie das aussieht? Keine Ahnung! Ich kann mich irgendwie null einschätzen. Auch dafür ist dieser Lauf gut. Somit kann man direkt eine Standortbestimmt machen. Ich laufe auf jedem Fall - das was geht. Kann es kaum noch abwarten - ich freue mich total darauf. Bertlich ist immer sooooo schön :-)

Freitag, 28. Januar 2011

Ob das noch geht ?

Mein Trainingsplan sagte mir für heute " 10 KM Tempolauf in 5:20/KM "! Wie lange bin ich nicht mehr so schnell gelaufen? Vor allem, wann bin ich so viele KM in diesem Tempo - im Training gelaufen? Noch nie. Eigentlich nur im Wettkampf *grübel-grübel*

Noch beim letzten Crescendo meinte ich gefühlt zu haben, dass meine Beine gar nicht mehr schneller als 5:30/km wollten und nun 10 KM?

Also fragte ich meinen Schatz, ob er mich begleitet - so als Begleitung, falls ich das nicht hinbekomme :-) Da ich einen lieben Schatz habe, sagte er natürlich " ja ".

Als Strecke haben wir den Nordsternpark gewählt, denn nach Möglichkeit wollte ich diesen Lauf auf ziemlich flacher Strecke.

Wir fuhren also mit dem Auto dort hin, liefen uns 2 KM warm, bevor es Ernst wurde. Direkt beim warm laufen, nervte mich schon ein fieser kalter Wind. Nein kalt nicht - eisig trifft es besser. Nicht gerade angenehm, bei nur 0,5 Grad. Aber egal, es sollte mir wohl schnell warm werden :-)

Wir mussten uns zwischenzeitlich mal gegenseitig bremsen. Mal war ich etwas zu schnell - mal mein Schatz, doch gemeinsam hielten wir die Pace im Auge und es klappte richtig gut. Angenehm anstrengend. Es fühlte sich locker an und ich freute mich von KM zu KM, dass es so klappte. Irgenwann ging es lang - leicht abwärts und kurz danach kurz und Steil runter. Mir war klar, hier geht der Weg gleich zurück, denn wir befanden uns auf eine Pendelstrecke. Egal, ich hielt das Tempo gut, ohne groß kämpfen zu müssen. Was mir nicht wirklich bewusst war, der Wind war weg. Das war mir klar, als wir die Kehrtwende ansteuerten. Von da an, war er nämlich wieder da :-) Ab hier wurde es dann auch schwerer. KM 7 lag mit 5:28 Minuten dann über der Vorgabe, weil es hier wieder bergauf ging. Hier war meine Puste ziemlich am Ende - doch ich schaffte es aber, mich wieder schnell zu fangen, obwohl es frontal gegen den Wind ging. Bis auf diesen einen KM liefen wir jeden KM leicht unter der Vorgabe und somit zeigte mir meine Uhr am Ende 52:46 Minuten.

Ich freue mich voll darüber und finde es unglaublich, denn ich bin etliche Wettkämpfe im 52er Bereich gerannt und heute lief ich das mit hungrigem Magen aus vollem Training, direkt nach der Arbeit.

Macht das mein neues Training oder was ? Egal - ich freue mich einfach

Und somit bekam ich dann die Antwort: "Ja das geht noch :-)"

P.S.: Nach dem auslaufen tobten wir uns dann noch beim Treppenlaufen aus. 161 Stufen kann man dort hoch rennen und wir machten das dann direkt zwei Mal :-) Der Hermann kann kommen - ich freue mich und habe voll viel Spaß, an diesem neuen Training

Mittwoch, 26. Januar 2011

Nach langer Zeit - kurzer Rückblick

In den letzten Wochen konnte ich meine Trainingskilometer gut steigern. Meinen langen Lauf - am Wochenende - habe ich mittlerweile wieder bei 24 KM.

Mit der Vorbereitung auf den Hermannslauf, bin ich bereits angefangen, meinen Körper an Hügel und Anstiege zu gewöhnen. Dafür habe ich mein Training (zum Teil) auf die Halden verlegt. Selbst das Alpin Center in Bottrop konnte ich schon - einmal - läuferisch erklimmen :-) Nachdem es zwei Mal am Alpin Center rauf und runter ging (jeweils oben mit einer kurzen Pause), trudelte ich in Richtung Tetraeder und rannte dort die Treppen hinauf. Bei Stufe 85 war dann aber keine Puste mehr da und somit ging es wieder abwärts und heimwärts :-) Mein Ziel ist es, am Ende meines Trainingsplan - alle Stufen hoch zu rennen :-)

Gestern 25.01. bin ich dann meinen ersten Crescendo, in der nun beginnenden Saison gelaufen. Hier war der schnellste KM 5:08 Minuten. Das war im letzten Jahr schon schneller - mit 4:57 Minuten. Ist ja aber egal, denn die Saison und der Traingsplan beginnt ja jetzt erst. Die letzten Wochen galten ja überwiegend der Hügel.- und Kilometeranpassung. Was heißt, dass ich so gut wie nur lange - langsam gelaufen bin.

Jetzt ist der Auftakt meines Trainingsplans für den Hermann! Ich freue mich.

Formüberprüfung beim Bertlicher Straßenlauf

Wenn das Wetter und die Gesundheit passt, gehe ich am 06.02. über die Halbmarathondistanz an den Start. Da es in Bertlich - ständig - leicht auf.- und abwärts geht, ist das ein guter Lauf, um mal die Form auf solch einer Strecke zu überprüfen. Hier kann ich dann sehen, ob mir das bisherige Hügeltraining schon ein wenig geholfen hat :-)

Freitag, 3. Dezember 2010

Doppelte Überraschung beim Schuhkauf

Der Winter hat sich mittlerweile überall durchgesetzt und überall ist alles wunderbar weiß. Schön anzusehen und absolut schön um spazieren zu gehen, doch zum Laufen nicht wirklich einladend. Das Laufen wird bei diesem Wetter häufig zur Rutschpartie und man hat Angst sich auf die Nase zu legen. Da der Winter aber gerade mal anfängt und ich mich den kompletten Winter eingentlich gut auf den Hermannslauf vorbereiten möchte, musste ich eine Lösung finden. Wie soll ich weiterhin die Halden - das Tetraeder oder andere gute Anstiege trainieren, wenn man schon beim normalen gehen rutscht ?

Somit waren Roland und ich vorgestern in unserem Runners Point Lagerverkauf - hier in Gladbeck. Wir hatten die Hoffnung, dort einen geeigneten Schuh zu finden, mit dem wir gut durch den Winter kommen und welchen wir evtl. dann auch am Hermannstag tragen könnten. Roland wurde fündig und kaufte sich einen Trail-Schuh von Nike - doch für mich war nichts dort. Mein Glück - wie sich heute herausstellte ...... denn

heute ging es nach Lauflust. Ein Laufladen in Gelsenkirchen Buer. Dort kauften wir all unsere letzten Laufschuhe und dort sind wir echt gut aufgehoben.

Direkt beim eintreten wurden wir von einem Asics-Menschen angesprochen. Dieser gute Mensch verbrachte heute einen ganzen Tag dort und bot eine ganz persönliche Fußanalyse an. Das ganze kostenlos :-) Man musste eigentlich dafür Termine vereinbaren - doch da der 15:00 Uhr Termin abgesagt wurde, waren wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort *freu* - denn direkt bekam ich diesen Termin angeboten. COOL! Das ganze verlief so, dass die Füße (jeweils getrennt - erst rechts - dann links) eingescannt wurden und als 3D über einen Computer vermessen und ausgewertet wurde. Die Messung gab dann Werte zur Fusslänge, Ballenumfang, Fersenbreite, Spannhöhe, Fussgewölbehöhe, Achillessehnenwinkel & Zehenstand. Anhand dieser Werte kann man auch direkt einen für sich bestimmten Laufschuh festlegen. Voll interessant und eine tolle Sache!! Eine extreme prozentuale Abweichung zum Normalwert zeigte bei mir der Zehenstand (besonders links). Diese Messung zeigt einen leichten Hallus Valgus. Das sollte beobachtet werden, da hier schon ein Bereich erreicht ist, wo man mit Entzündungen rechnen kann. Bisher bin ich davon ja verschont geblieben und ich hoffe das bleibt auch noch ganz lange in Ruhestellung! Der gute Mensch hat mir alles super erklärt - mir noch einen Schuhtip ans Herz gelegt und das ganze ausgedruckt mitgegeben.





Dann kam der nächste und wichtigere Schritt - der Schritt wofür wir eigentlich hier her gefahren sind. Ein Laufschuh - der mich durch den Winter begleitet, musste her. Ich erklärte dem Verkäufer, was ich wollte - nämlich einen Schuh, mit dem ich auch bei Schnee und Glätte rennen kann - auch Berge rauf und runter. Er grinste mich voll an und fragt: "Kennst Du Schneeketten für Laufschuhe?" Zuerst glaubte ich, das sei ein Joke - doch der meinte das ganz im Ernst. Schneeketten unterm Laufschuhe - damit mache ich mich doch voll zum Lacher, wenn ich damit über unsere Heimstecke renne - sagte ich. Trotzdem wurde ich neugierig! Wenns doch wirklich richtig gut ist - warum nicht. Ich ließ mir die Teile zeigen und lag vor lachen bald auf dem Boden. Die Vorstellung, mir diese Teile unter dem Laufschuh zu schnüren und mich damit nach draussen zu trauen, war einfach nur amüsant. Der Verkäufer war von der Qualität voll begeistert und überzeugt. Er meinte, diese Teile sind gerade ganz neu eingetroffen - er habe sie getestet und die seinen echt mit keinem Laufschuh zu übertreffen. Ich vertaute ihm und diese Schneeketten waren gekauft. Sie erinnern mich zwar irgndwie an einem Maulkorb, aber egal. Sie sind schnell an jedem Laufschuh geschnürt und auch mit einem Handgriff wieder ab. Einfache Handhabung!



Und so sieht der Spaß am Schuh aus:



Dazu gab es noch einen Brooks Glycerin und alles war gut :-)

Zu Hause angekommen, sprang ich gleich in meine Laufbekleidung und der persönliche Test fand direkt statt. Ein Verkäufer kann ja viel erzählen, um seine Artikel an den Mann (äh an die Frau) zu bringen :-) Nur der neue Schuh, der war mir doch ein wenig zu schade - ich spannte mir dann meinen Niki darunter *grins*





Meine persönliche Meinung ist: " Der Verkäufer hat mir zu Recht diese Schneeketten empfohlen "! Diese Teile sind der absolute Hammer. Ich bin mein ganz normales Tempo gelaufen - habe sogar einen kurzen Sprint eingelegt (nur als Test ) und bin kein einziges Mal ins Rutschen gekommen. Mit diesen Teilen kann man laufen, als sei gar kein Schnee vorhanden. Ob die Teile stören? Nein . man spürt sie überhaupt nicht. Das war eine Investition, die sich gelohnt hat. Ich bin voll davon überzeugt. Von mir aus, kann es jetzt vier Monate lang schneien :-)

Ohne Werbung dafür zu betreiben - jeder Läufer oder jede Läuferin, der/die nach einer rutschfreien Lösung gesucht hat - diese Schneeketten kann ich zu 100 % weiterempfehlen!!! Ich bin vom ersten Schritt an - direkt überzeugt.

Montag, 1. November 2010

Endlich wieder richtig los

So - nach den beiden Marathonläufen hieß es drei Wochen nur langsam und nur 3 Laufenheiten. Diese drei Wochen haben mir gut getan - ich habe mich gut regeneriert. Jetzt kann ich mich endlich wieder richtig austoben :-) Nur so LO-LO-LO durch die Gegend, ist irgendwie auch nicht gut. Ich brauche es, dass man nach Hause kommt und sagen kann: " Es war zwar schwer - aber schön "! :-)

Vergangene Woche habe ich auch endlich mal wieder zwei Trainingstage bei Peppers (Krafttraining) hinbekommen. Damit haben wir seit unserem Greetsielurlaub pausiert. Irgendwie haben wir nicht wieder die Kurve bekommen, dort einen Rhytmus hinzubekommen. Doch das soll sich jetzt ändern. Der Hermann ruft - ich will perfekt vorbereitet sein. Ich möchte nicht nur teilnehmen - ich möchte ihn auch gut laufen können.

Heute startete ich dann direkt durch und lief 12 KM davon 8 KM in 5:28 Min./km. Nach einem gemütlichem Frühstück - ab in neue Klamotten und mit meinem Cube durch Grafenwald. Schön gemütlich strampelte Roland & ich noch 24,29 KM durch den nebeligen Novembertag! Begleitet von leichtem Nieselregen - doch das war egal.

Zu Hause angekommen durfte ich dann direkt mein Bike abspritzen und polieren, denn wir radelten einen Streckenabschnitt entlang der Emscher - dort kamen wir in eine riesige Baustelle - voller Matsch - riesige Pfützen natürlich schöm schlammig - und wir mitten durch :-) Das macht das Mountainbike fahren aber erst richtig interessant :-) Eine tolle Tour!

Samstag, 30. Oktober 2010

Aufregung PUR......



....konnte ich heute erleben, als es mit meinem Schatz in Richtung Meinhövel nach Gelsenkirchen Buer ging. Dort hatte ich vor ein paar Wochen ein Mountain Bike von Cube ins Auge gefasst - doch ich konnte mich noch nicht entscheiden.

Jetzt, als meine Entscheidung stand, es evtl. zu kaufen, war das gute Stück nicht mehr da.



Nachdem wir uns die Auswahl genau unter die Lupe genommen hatten, kam irgendwann ein Verkäufer dazu. Geplant war eigentlich ein Damen-Mountain-Bike, doch die Auswahl war nicht wirklich riesig - erst Recht nichts tolles - was mir gefiel. Der Verkäufer überzeugte mich, dass ich auch als Frau, mit einem Herren-Modell klar kommen kann, denn nachdem ich drei Modelle getestet habe, habe ich mich spontan verliebt - und zwar in einem " CUBE LTD TEAM RX "! Ich drehte meine Runden, über die dort vorgesehene Teststrecke - versuchte mich noch einmal an die zuvor angebotenen Modelle, doch dieses Teil war das top Teil, welches es sein sollte. Nachteil war, dass mein gespartes Taschengeld nicht ganz ausreichte, obwohl der Verkäufer mir einen guten Nachlass gab. Gut, dass mein Geburtstag vor der Tür steht und ich dazu noch runde - denn somit war auch dieses Problem schnell behoben :-)



Stolz wie Bolle stand ich nun mit meiner neuen Errungenschaft an der Kasse. Hinter uns eine Kundin, welche auch direkt Spaß an diesem Teil hatte, denn nicht nur, dass sie voll neidisch guckte - nein draussen vor der Tür wurden wir von ihr direkt angesprochen - wer denn dieses Teil nun fahren darf. Ganz stolz, sagte ich "ICH" :-) Sie selbst fing direkt an - ja und auf jedem Fall ab ins Gelände damit u.s.w. Voll witzig. Sie hatte aber wohl auch Ahnung und schien selbst auch Mountain-Bike-Fahrerin gewesen zu sein.



Die knapp über 5 KM bis nach Hause ging direkt durch den Regen, aber das war mir egal :-) Zu Hause angekommen, wollte ich mehr. Roland ist ja Gott sei Dank auch ein wenig verrückt und ließ sich schnell überzeugen auch seine Rennmaschine raus zu holen, obwohl er eigentlich seine Fahrrad-KM für heute hinter sich hatte :-) Gemeinsam ging es also spontan über die Ostermannrunde, mit einem Schlenker die Halden hoch :-) Das war FUN :-) So macht Fahrrad fahren Spaß!!! Insgesamt habe ich direkt über 23 KM Rad-KM stehen *grins*





Zu meinem Bike:

LTD Series - Stark in allen Disziplinen. Die Hardtails der LTD-Series stellen einer weit gefächerten Zielgruppe ideale Sportgeräte zur Verfügung. Ob bei gelegentlichen Renneinsätzen oder Marathons, bei Touren auf Singletrails und Schotterwegen oder als Trainingsgerät; die LTD-Series präsentiert sich jederzeit leicht, steif und ambitioniert. Basis der LTD-Series ist ein neuer, 2-fach konifizierter Rahmen aus hochwertigem 7005er Aluminium. Durch den Einsatz des neuen Verfahrens �Advanced Mechanical Forming�, kann bei gewohnter Stabilität, der Materialeinsatz deutlich reduziert werden. Es sind keine aufgeschweißten, verstärkenden Gussets mehr notwendig. Als positiver Nebeneffekt ergibt sich ein modernes und zeitloses Design, das durch den Einsatz der One Piece Design Technologie im Bereich der Anbindung von Oberrohr und Sitzstreben an das Sitzrohr nochmals deutlich unterstrichen wird! Um die LTD-Series durchgängig und interdisziplinär nutzen zu können, haben wir diese mit hochwertigen Federgabeln mit 100mm Federweg und leistungsstarken Komponenten ausgestattet. So können die LTDs ihr Allroundtalent besonders gut unter Beweis stellen.

Produktdetails
Hersteller: Cube
Kategorie: Mountainbike
Modelljahr: 2010
Rahmen: Alu Superlite AMF 7005 Double Butted, RFR-Geometry
Vorbau: Easton EA30 Oversized
Steuersatz: FSA No.10 semi-Integrated
Lenker: Easton EA30 Lowriser Oversized
Gewicht: 10,80 kg
Rahmengrössen: 16 Zoll, 18 Zoll, 20 Zoll, 22 Zoll, Frameset available
Farbe: white metal red
Gabel: Rock Shox Recon SL AIR 100mm, Motion Control, PopLoc
Schaltung: Shimano Deore
Schalthebel: Shimano Deore SL-M590 Rapidfire-Plus, 9-s.
Umwerfer: Shimano SLX FD-M660, Top Swing, 34.9mm
Nabe/Kassette: Shimano CS-HG50 11-32, 9-s.
Kurbel/Innenlager: Shimano Deore FC-M532 2-Piece 44x32x22, 175mm, Integrated BB
Naben vorn: Shimano Disc FH/HB-M525
Kette: Shimano CN-HG53 108
Pedale: Fasten Alu
Bremsen: Formula RX hydr. Discbrake (180/160mm)
Bereifung: Schwalbe Racing Ralph Performance 2.25
Felgen: RFR ZX24
Sattel-/Stütze: Selle Italia Q-Blk
Sattelstütze: Easton EA30 31,6mm

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Es ist Vergangenheit

Bis auf ein paar Kleinigkeiten, ist unsere Bauphase - in unserem Bad - endlich Vergangenheit *freu* Jetzt heißt es nur noch, sich um die angenehmen Dinge zu kümmern - nämlich sich nach Dekokram umzugucken :-) Ein Schränkchen für die ganzen Utensilien, einen schönen Spiegel, Glasplatten - ebenfalls für den ganzen Kram....und und und. Das soll wohl aber Spaß machen und hat nichts mehr mit Dreck und Arbeit zu tun.

Das wichtigste ist nun auch, dass man das Bad endlich wieder ganz normal benutzen kann :-)

Hier das Ergebnis - zum nachempfinden kennt ihr ja den Zustand, als es noch im Rohbau war














An dem Steinbruch hat sogar unser Mümmelmännchen Spaß :-)

Samstag, 16. Oktober 2010

Ich lebe noch.....

....auch wenn man lange nichts von mir gehört hat. Die Baustelle in unserem Bad hat in den letzten Monaten unser Leben bestimmt. Hinzu kamen viele Wochen, wo es unserem Kaninchen sehr schlecht ging ......und somit hatten wir für viele Dinge einfach nicht den Kopf frei, oder einfach keine Zeit / Lust.

Als die Zeit nicht mehr so begrenzt war und wir unser Mümmelmännchen über dem Berg hatten, ging es weiter mit der Marathonvorbereitung - wofür man ja auch sehr viel Zeit investiert. Aber diese Zeit nimmt man sich ja gerne :-) Ich hatte einen 12 Wochen Trainingsplan, welchen ich super einhalten konnte. Es gab solche und solche Einheiten, bis hin - zu ganz schweren, aber es gab keine Einheit, die ich nicht nach Plan lief. Somit war ich ganz optimistisch - einen tollen Marathon in Berlin erleben zu dürfen.

So vergingen Wochen und Monate - eh man sich versah, hatten wir nicht mehr März sondern September oder jetzt sogar schon Oktober.



Gut getan hat uns unser Urlaub auf Greetsiel - dort hieß es schlafen, entspannen, abschalten und einfach nur so in den Tag hinein leben. Das Laufen dort auf Greetsiel, war einfach nur schön. Egal, ob es Richtung Pilsumer Leuchtturm oder in Richtung Norddeich ging - die Laufstrecken dort sind einfach der Hammer.



Als wir aus dem Urlaub zurück waren, hieß es auch schon, nur noch 2 Wochen Tapering, bis es zum Berlin Marathon ging. Mehr zu dieser Reise und dem Lauf, könnt ihr auf unsere HP nachlesen.





Wie ihr wohl auch auf unsere HP nachgelesen habt oder vielleicht nachlesen werdet, waren meine Gefühle, nach dem Berlin Marathon nicht die besten. Die Enttäuschung, solch einen Marathon gelaufen zu sein, konnte ich einfach nicht in eine Schublade "abharken" stecken.



Somit entschied ich ganz kurzfristig, nur 14 Tage nach Berlin, in Essen den Marathon " Rund um den Baldeneysee" zu laufen. Ich wollte einfach etwas positives erleben. Das Thema Marathon wollte und konnte ich einfach nicht so abschließen. Riskant und vielleicht ein wenig doof, aber ich musste das einfach riskieren. Im nachhinei kann ich nur sagen: "Ich habe die absolut richtige Entscheidung getroffen"! Ich hatte einen wunderbaren Marathon - mit viel Spaß und Genuss - wie ich es mir gewünscht habe. Auch dazu mehr, auf unsere HP.



Jetzt heißt es drei Wochen Regenerationszeit, bevor es mit vielen langsamen Kilometern in den Winter geht.

So lange das Wetter es zulassen wird, möchte ich meinen Körper - nach und nach - an`s Berg und Hügeltraining gewöhnen. Im nächsten Jahr habe ich nämlich ein ganz besonderes Ziel - eine Teilnahme am Hermannslauf. Noch vor wenigen Wochen waren das null Gedanken, doch heute freue ich mich schon riesig.

Dafür heißt es im nächsten, an nur einem Marathon teilzunehmen. Evtl. wird das Amsterdam werden - meine Schwiegermutter hat sich auch schon eingeladen, dorthin mit zu Reisen :-) Sie wird dann unser Groupie :-)

Samstag, 10. Juli 2010

Voll daneben - die Kasse hat geklingelt

Gestern ging es in Richtung Dülmen. Es hieß mal wieder Hitzeschlacht. Diesmal allerdings über 10 KM - nicht nur 5 KM, wie letzten Freitag. Es waren mal wieder lecker warme 35 Grad. Dass es brutal werden sollte, war klar, denn die Strecke führt über die Felder von Rorup. Was heißt, dass man fast ausschließlich der Sonne ausgesetzt ist. Auch wenn man im Sommer damit rechnen muss, dass es heiß wird und man eigentlich nicht meckern kann darüber, aber irgendwie ist es schon heftig. Wer rechnet damit, dass man einen Abendlauf ( Start 19:10 Uhr ) bei über 30 Grad startet. Scheinbar werden wir aber von den extremen Wetterverhältnissen verfolgt :-)

Unser Tippspiel wurde für mich diesmal richtig schwierig. Mir war vorher schon klar, dass ich verlieren würde, denn ich hatte irgendwie null Plan, wie ich Rolands Leistung einstufen könnte. Seine bisherige Zeit in Rorup liegt bei über 42 Minuten. Seine eigentliche Leistung über 10 KM - bei um die 40 Minuten. Letzte Woche der 5er - bei gleichen Wetterverhältnissen - bei 20:20 Min. Was soll man sich dabei ausrechnen ? Ich hatte keine Ahnung. Nachdem ich zig Zeiten in Erwägung zog, entschied ich mich ganz mutig für 41:17 Minuten. Gelaufen ist er 43:28. Da wir 10 Cent pro verschätzte Sekunden zahlen dürfen, wurde es für mich mit 13,10 Euro so richtig teuer :-)

Für meinen Schatz war die Freude diesmal doppelt groß. Er hat die Kasse so richtig zum klingeln gebracht und in seiner AK erlief er sich erneut den 1. Platz.

Meine Zielzeit war übrigens 53:20 Minuten. Es war bei diesem Wetter und über diese Strecke diesmal aber so richtig brutal!