Sonntag, 7. Februar 2010

Saisoneröffnung

Wieder zurück aus Bertlich. Lange war ich nicht mehr so nervös, wie heute. Mit so viel Ungewissheit in einen WK zu gehen, ließ meinen Puls schon stark steigen *lach* Wie michi mal so schön sagte: "Boah ich hatte Puls" - so ging es mir heute. Und jetzt im nachhinein muss ich sagen: "Die ganze Aufregung war umsonst"! Es war ein klasse Lauf, der mir sehr viel Bestätigung gegeben hat, dass ich ab morgen genau so in meinen Trainingsplan einsteigen kann, wie ich ihn auch geplant habe.

Meine Zielzeit war 1:23:51 / Pace 5:35 Min.KM / Platz AK 2

Das hat mir gezeigt, dass ich doch noch, das Tempo 5:40 Min./km, auch über viele KM halten kann. Das war mir heute wichtig zu sehen, denn das entspricht ja schließlich die Pace für eine sub 4 Stunden :-)

Also - ab jetzt wird es ernst. Ich freue mich auf meinen Trainingsplan :-)

Einen Bericht zum Lauf gibt`s auf unsere HP

Donnerstag, 4. Februar 2010

Die Entscheidung ist gefallen

Am Sonntag ist Bertlich – Tag.

Vor meiner OP hatte ich eigentlich den HM in Planung - zumindest weit hinten in meinem Hinterkopf. Nachdem ich doch länger pausiert habe, als ich mir Anfang Januar erhofft hatte, ist es wohl sinnvoller auf eine kürzere Distanz zuzugreifen.

Ich habe mich jetzt entschieden, über die 15 KM Distanz an den Start zu gehen. Meine bisher angepeilte Pace liegt zwischen 5:30 Min./km bis 5:40 Min./km. Ob ich das allerdings auch umsetzen kann, muss man abwarten.

Nach meiner Laufpause bin ich bereits 2 x im Training eine Pace von 6:22 Min./km gelaufen und es fiel mir sehr schwer. Mein Puls war so hoch, als liefe ich eine Tempoeinheit. Kaum zu glauben, wie viel ich scheinbar doch an Tempo verloren habe. Klar, das war Training, mit leckerer Carbonare am Vorabend, aber erschrocken hat mich das schon. Also ist Bertlich eine Überraschung für mich. Ich starte mit der angepeilten Pace und sollte ich es nicht halten können, schalte ich eben einen Gang zurück.

Theoretisch sollte es aber klappen, denn beim Silvesterlauf lief ich eine schnellere Pace. Damit kann man das ( denke ich ) relativ gut vergleichen, denn so wenige Tage nach Weihnachten, läuft man ja auch nicht unbedingt unter normalen Wettkampf-Bedingungen.

Die Entscheidung fiel, da ich eh vor Ort sein werde. Ob ich nun meine KM hier abspule, oder bei einer netten Veranstaltung. Außerdem gibt es dort dann wenigstens Kuchen *freu* Zu Hause bekomme ich das ja für gewöhnlich nicht, wenn ich vom Training komme :-)

Freitag, 29. Januar 2010

Endlich wieder auf die Piste

Was macht Frau, wenn sie mittags um 12:00 Uhr grünes Licht vom Arzt bekommt, dass alle Blut und Urinwerte wieder in Ordnung sind und sie wieder auf die Piste darf? Nervös durch die Wohnung laufen und mit den Füßen schaben, denn ab 12:00 Uhr wollte die Möbelspedition kommen, weil wir unser neues Schlafzimmer geliefert bekommen sollten. Komisch da freue ich mich wochenlang auf unsere neuen Möbel – neue Möbel sind doch etwas wundervolles und plötzlich sind die mir total egal :-) Viel lieber wäre ich direkt in meine Laufausrüstung gesprungen und losgerannt :-) Nun hatte ich ein Problem und suchte nach Lösungen. Ich wollte doch nun auch los!

Ich bekam sponan tolle Vorschläge ( nenne hier mal keinen Namen - ha-ha ), wie ich nun mein Problem lösen sollte

1)Zettel an die Tür heften, mit dem Hinweis, dass ich endlich wieder laufen darf und gerade keine Lust habe auf neue Möbel habe

2)Zettel an die Tür, dass ich endlich wieder laufen darf, sie mögen bitte warten – bin in einer Stunde wieder da

3)Die guten Leute können mir die Stunde laufen ruhig gönnen und die Zeit nutzen, indem sie Möbel so lange auf der Terrasse vormontieren

4)Selbst machte ich meinem Schatz den Vorschlag, er soll Feierabend machen und selber hier Wache schieben, bis die Möbel da sind und stehen

Alle Alternativen waren aber eher nicht gut – wenn auch witzig *lach*. Mal abgesehen davon, dass die Spedition sich sicher nicht gefreut hätte, mein Schatz fand die Idee auch nicht gut :-)

Also musste ich mich gedulden und plante dann etwas später los zu düsen.
Leider kamen die guten Leute so spät, dass sie sich erst um kurz vor 19:00 Uhr verabschiedeten. Man ich dachte schon, die wollen direkt in unserem neuen Bett bleiben. Ein paar Mal machte ich eine Stip-Visite, wie weit die beiden sind, aber umso später es wurde, umso weniger Hoffnungen hatte ich, dass ich noch los kann.
Bis die Möbel dann standen, war mir bereits schlecht vor Hunger, da wir immer erst abends warm essen. Auch im Schlafzimmer stand noch einiges an Arbeit an und somit cancelte ich einen weiteren Tag meinen Wiedereinstieg.

Als ich mich damit abfand noch einen weiteren Tag nicht auf die Piste zu können, freute ich mich auch plötzlich wieder über unser neues Schlafzimmer :-) Man ist das schön *freu*

Somit ging es heute Mittag los. Nervös pelle ich mich in meine Laufklamotten. Meine Vorfreude ist groß nach 18 Tagen Entzug, aber ein wenig Angst hängt mir auch im Nacken, obwohl alle Werte in Ordnung waren. Draußen ist es nass, völlig matschig und teilweise ganz schön rutschig. Die Temperatur lag bei 1,7 Grad und begleitet wurde ich vom Schneeregen. Jeder der nicht so viele Tage pausiert hat, regt sich voll auf, wie ätzend das Wetter zum Laufen ist, doch mir was das heute völlig egal. Ich freute mich, endlich wieder unterwegs sein zu dürfen. Auch meine Angst legte sich schnell. Ich genoss jeden Meter, auch wenn es eigentlich eher eine Matschschlacht war, als ein toller Lauf. Insgesamt lief ich lockere 10 KM in einer Pace von 6:42 Min./km. Und was soll ich nun sagen? „ Es fühlte sich richtig gut an!"

Ich fühlte mich gut erholt und es war komischerweise nicht schwieriger, als vor meiner Pause :-)

Zu Hause ging es direkt unter die heiße Dusche. Nach der Dusche direkt 2 Orangen hinterher und ein Schälchen Früchte-Müsli. Das sollte reichen, als Vitaminbombe, nach so einem Lauf :-)

Jetzt kann ich wieder nach vorne blicken!

Mittwoch, 27. Januar 2010

Hoffentlich habe ich Glück

Zuerst einmal die beste Nachricht: „ Mir geht es wieder gut „

Mit jedem Tag ging es nur mühsam nach vorn und dieses Rumlungern schlug mir richtig auf`s Gemüt.

Am Freitag war ich dann zum ersten Mal wieder arbeiten, obwohl ich auch noch gepflegt pausieren durfte. Ich wollte aber nicht mehr. Ich wollte wieder einen Alltag. Ich wusste und merkte, dass ich noch nicht 100%tig die alte war, aber ich musste einfach raus. Ich ließ es langsam angehen und benötigte eine ganze Stunde mehr für die Arbeit, als ich es sonst schaffe, aber das war mir egal und meinem Chef sowieso. Der war auch einfach nur froh, dass ich wieder da bin :-)

Es war als ob ich das gebraucht habe. Ab Samstag ging es mir plötzlich deutlich besser. Ich war total glücklich, dass mich mein Arbeitstag nicht wieder zurück geworfen hat und es mir endlich spürbar besser ging. Ab hier ging es so krass aufwärts, wie ich auch Schach Matt geschlagen wurde *freu*

Bis einschließlich Montag hatte ich mein Antibiotikum zu schlucken. Auch das ist jetzt endlich vorbei. Dieses fiese Zeug trägt ja noch zusätzlich dazu bei, dass man ziemlich kraftlos und down ist.

Jetzt wo es mir wieder gut geht – will ich natürlich auch am liebsten direkt los. Doch so sehr es auch in den Füßen juckt, so viel Angst habe ich auch. Das war einfach zu krass. Diese Schmerzen haben mich so geprägt, dass ich noch nie so viel Angst, vor einem Wiedereinstieg hatte. Ich denke immer: „ Oh Gott, wenn das zurück kommt“!

Nach Absprache mit meinem Doc, ging es heute zur Blutabnahme und auch mein Urin wird nun noch einmal auf Entzündungswerte geprüft. Mein Doc sprach meinen Satz zu Ende, als ich sagte: „ Und wenn die Werte in Ordnung sind ------( der Doc spricht weiter ) – dann können sie wieder auf die Piste *lach*

Also drücken wir nun mal die Daumen, dass die Werte jetzt alle in Ordnung sind und ich endlich wieder los darf :-)

Übrigens bin ich mittlerweile kein Depri mehr. Ganz im Gegenteil. Ich glaube sogar, dass es gut war, diesen Dämpfer bekommen zu haben. Somit war ich wenigstens so lange geduldig und vorsichtig, obwohl mich das ziemlich genervt hat, den ganzen Tag nur abhängen und warten, bis man wieder schlafen gehen kann. Die Tage gehen so ja nie vorbei.

Jetzt aber liegt diese Sache hinter ( hoffe ich ) und ich kann nach vorne blicken. In 12 Tage beginnt normalerweise mein Marathon-Trainingsplan. Darauf konzentriere ich mich dann jetzt :-)

Donnerstag, 21. Januar 2010

Bin gerade ein Depri

Am Montag, den 11.01. ging es ab in den OP. Ein kleiner – eigentlich harmloser Eingriff stand mir bevor. Dieser Eingriff stand in Dezember schon fest, doch es konnte bis nach den Feiertage warten. Wer lässt sich auch schon freiwillig vor Weihnachten operieren, wenn man die Wahl hat. Da es nichts großes sein sollte, glaubte ich, ich habe Zeit – ich kann es direkt Anfang Januar machen lassen und dann getrost Anfang Februar in meinen Marathonplan einsteigen. Das war leider falsch gedacht! Lass die OP noch so klein sein – so ganz harmlos ist ein Eingriff in den Körper nie. Leider hat jeder Eingriff auch Risiken. Da wir eh meist vom Pech verfolgt werden, kam es auch hier, wie man es bei uns kennt. Ein äußerst seltenes Risiko und ich schreie hier. Werde durch einen eigentlich kleinen Eingriff mal eben „ Schach – Matt „ geschlagen. Mit hohem Fieber, Entzündungen, einer Medikamenten-Allergie und einer dicken Rotznase, bekomme ich ein zweites ( neues ) Antibiotikum und Bettruhe. Zuerst störte mich das nicht, denn ich hatte höllische Schmerzen und fühlte mich auch so ziemlich bescheiden. Also blieb ich gerne liegen, verschlang ein Buch nach dem nächsten. Natürlich alles Laufbücher *grins*. Sa langsam geht es aufwärts. Meine Temperatur eiert nur noch so knapp über 37, meine Schmerzen sind im Vergleich zur letzten Woche – kaum erwähnenswert und meine Füße fangen langsam an zu zappeln. Bereits vor dem Eingriff schwor ich mir aber, erst loszurennen, wenn ich grünes Licht vom Doc erhalte. Nachdem es sich so gekommen ist, musste ich erst Recht auf das grüne Licht vom Doc warten. Tief hinten im Kopf hoffte ich, dass ich am Wochenende so langsam wieder lostraben könnte. Doch das war nur Wunschdenken. Heute ging es zur Kontrolle zum Doc. Garantierte Laufpause ist vorerst bis einschließlich Montag. Wenn ich Pech habe, sogar noch den ganzen Januar. Das war natürlich ein Schlag für mich. Klar Gesundheit geht vor und ich riskiere nichts, aber am 08.02 wollte ich eigentlich mit einer relativ guten Grundlage in meinem Trainingsplan für den Düsseldorf Marathon einsteigen. Jetzt bin ich voll der Depri :-(

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Doppelter Abschied

Das Jahr 2009 geht in wenigen Stunden zu Ende - wir nehmen Abschied. Wie bei uns gewohnt, ist viel passiert. Von manch negativen Ereignissen sind wir leider nicht ganz verschont geblieben, aber wenn man mitbekommt, was manch andere Familien mitmachen - so sind das bei uns eigentlich nur harmlose Ereignisse. Man empfindet viele Dinge zwar immer als besonders schlimm, wenn man sie gerade durchlebt, aber ich baue mich immer auf, indem ich mir vor Augen halte, dass es einem ganz anders treffen könnte. Außerdem sind wir ( mein Schatz & ich ) - gemeinsam immer stark :-) Ohne Hindernisse geht das Leben eben an keinem vorbei!

Wunderbar aufbauen kann man sich natürlich auch, mit Gedanken an besonders schöne Ereignisse. Wie z. B., dass ich in diesem Jahr endlich einen Job gefunden habe, wo ich mich pudelwohl fühle, unsere Reise nach New York, unser Griechenlandurlaub und und und!

Noch zu erwähnen ist der heutige Jahresabschlusslauf " Silvesterlauf von Werl nach Soest - 15 KM " Auch der macht mich unglaublich stolz. Hier lief ich eine Zeit von 1:21:50 *freu*! Das Ergebnis ist eine tolle PB und gleichzeitig mein persönlicher Streckenrekord um 2 Minuten und 18 Sekunden. Vor dem Start zweifelte ich sogar eine Zeit unter 1:23:00 an. So viel gesündigt mit süßen, Wein, Likör und vieles mehr und dann so ein Ergebnis. Niemlas hätte ich das selbst geglaubt :-) Die Freude war so schon groß genug, aber nachdem ich jetzt die Ergebnisliste gesehen habe, freue ich mich noch mehr. Eine so coole Platzierung zum Jahresabschluss. Gesamtergebnis: Platz 2185 von 4237
Frauenwertung: Platz 231 von 1017 * cool------freu-----freu*

Abschied nehmen, musste ich heute auch von meiner Altersklasse. Das Jahr 2010 heißt für mich W40. Jetzt führt kein Weg dran vorbei. Ich muss schneller werden, wenn ich noch einmal Platz 1, 2 oder 3 in meiner Alterklasse laufen möchte :-) In der W40 wird es schwieriger.

So feier wir heute einen doppelten Abschied und in wenigen Stunden das Jahr 2010!

Ich wünsche ALLEN EINEN GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR - bzw. ein FROHES NEUES JAHR!

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Meine Zahnarztphobie & ich

Meine Angst vor einem Zahnarzt ist kaum noch zu schlagen. Sie ist so groß, dass ich es schaffte weit über 10 Jahre solche Ärzte zu meiden. In diesem Jahr wusste ich, muss ich mich irgendwann einmal überwinden. Da Roland hier in Gladbeck einen ( nach seiner Meinung nach ) top Zahnarzt hat, ließ ich mich überreden, auch dort hinzugehen. Da dieser Doc auch eine HP besitzt und man per Mail mit ihm in Kontakt treten kann, erschaffte ich mir über diesen Weg, meine erste Meinung. Klar - es ist nicht der beste Weg, aber so wollte ich für mich abchecken, wie er mit so extrem-Angsthasen umgeht. Es war unglaublich, aber dieser Arzt schaffte es per Mail, mich zu überzeugen, dass ich ihn aufsuchen muss. Er ist fachlich absolut kompetent, hat vollstes Verständnis, dass es solche Menschen gibt - wie mich, nicht so typisch Arzt - eher ziemlich auf Kumpel, hat ein unglaublich nettes junges Team und ist so gut organisiert, dass man nie lange Wartezeiten hat. Für so Angsthasen, natürlich genau richtig :-) Auf anraten des Arztes verlief der erste Termin zuerst ganz harmlos. Nur Gespräch, Röntgenaufnahmen und eine normale Kontrolle. Bis auf ein paar Füllungen, die erneuert werden mussten, war nichts grosses zu tun. Mit zwei Terminen war ich fertig :-) Bei einem Zahn, schaffte er zwar, die Füllung zu erneuern, warnte mich aber behutsam, dass dieser Zahn irgendwann Probleme machen wird und er gezogen werden muss. Er hätte ihn auch sofort ziehen können, doch er gab mir eine Schonfrist, um mich nicht direkt ins kalte Wasser zu schmeißen. Das ganze liegt jetzt ca. 4 Monate zurück. Vor ca. einer Woche aß ich ein extrem hartes Brötchen. Ich kaute genau auf dieser Seite und spürte plötzlich einen heftigen Schmerz. Irgendwie musste ich mir, mit einem dicken Brötchen Krümel direkt in diese Füllung gehauen haben. Es vergehen Tage und ich spüre wieder, dass dieser Zahn plötzlich immer wieder Probleme machte. Schmerzen kamen und gingen. Ich dachte nun an die Warnung, dass dieser Zahn irgendwann gezogen werden muss. OK - dachte ich. Rette Dich irgendwie ins neue Jahr - nicht jetzt vor Weihnachten. Ich begann, mich seelisch darauf vorzubereiten, dass ich in 2010 dann meinen ersten Zahn gezogen bekommen werde. Von Sonntag auf Montag werde ich geweckt. Starke Schmerzen ließen mich nicht wieder einschlafen. Am Montagmorgen nehme ich wieder per Mail Kontakt, mit meinem Arzt auf und schilderte ihm die Sachlage. Wegen Arbeit und der 50. Geburtstag meiner Freundin, quälte ich mich noch bis Dienstag 17:00 Uhr mit meinen Zahnschmerzen durch die Stunden. Beim Checkup ( inkl. Röntgenaufnahme ) stand fest - der Zahn muss weg. Ich hatte ihn mir genau in der Mitte geteilt - sogar die Wurzel war mittig durch. Also hieß es nun - weg das Ding. Meine Angst, kann ich in Worten gar nicht wiedergeben. Der Doc versuchte mich mit vielen lieben Worten und einer High-Tech Brille abzulenken, doch nichts half. Ich hatte Panik ohne Ende. Alles ging sehr schnell und problemlos. Eh ich mich versehen habe, hatte ich alles hinter mir. Keine Schmerzen hatte ich verspürt :-) Das Ding - was einmal ein Zahn war, bestand aus 4 Einzelteile. Unter dem Zahn hat sich ein Entzündungsherd gebildet, welches direkt mit entfernt wurde. Das erste, was ich sagte, als ich fertig war und dem Roland gegenüberstand: " Jetzt brauche ich eine Dusche "! :-) Man war mir warm!

Jetzt im Nachhinein bin ich positiv überrascht und denke, dass es für meine Panik gut war, dass es so verlief. Ich hoffe, dass mir diese Erfahrung nun hilft, meine Angst ein wenig zu dämpfen.

Mein Arzt bekam auch direkt ein Lob von mir, dass er einen guten Job gemacht hat. Auch er litt mit mir mit und sagte mir während der Behandlung, dass auch er es gerade völlig ungern macht - wir aber leider beide dadurch müssen :-)

Am selben Abend, als dann die Betäubung nachließ, machten sich natürlich heftige Schmerzen breit. Auf Rat meines Arztes nahm ich Ibuprofen. Es half mir sehr gut und ich konnte eine ruhige Nacht genießen :-) Jetzt geht es mir fast sehr gut und morgen kann ich wieder rennen gehen * freu *.

Übrigens diese High-Tech Brille ist speziell für Angstpatienten. Sie wird an einem I-Pod angeschlossen, hat direkt verstellbare Kopfhörer, so dass man es individuell auf sich einstellen kann und man kann damit Musikvideos oder Kurzfilme gucken. Sie ist klein, bietet aber trotzdem ein recht großes Bild und stört den Doc nicht bei seiner Arbeit. Sie liegt so an den Augen an, dass man nicht komplett abgeschottet ist, denn aus den Augenwinkeln heraus, bekommt man trotzdem alles mit, wenn man möchte. Aber wie gesagt, mir half dieses Teil gar nicht. Wem es aber hilft, finde ich, ist es eine super Idee! Finde voll gut, dass der Arzt sich so extrem mit solchen Patienten beschäftigt.